Vorarlberg spart mit Staatsbürgerschaften

Integrationslandesrat Schwärzler sieht „massiven Rückgang“ bei Einbürgerungen.

Wien. (VN-ebi) Während in Österreich die Zahl der Staatsbürgerschaftsvergaben weiter steigt, verzeichnete Vorarlberg „in den letzten zehn Jahren bei den Einbürgerungen einen massiven Rückgang“, erklärt Integrationslandesrat Erich Schwärzler im VN-Gespräch. 201 Personen erhielten im ersten Halbjahr 2014 im westlichsten Bundesland die Staatsbürgerschaft. Das sind um 2,9 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2013. Österreichweit wurden laut Statistik Austria 3814 Personen (+2,7 Prozent) eingebürgert. Dieser Anstieg setze sich fort, „weil 1,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich leben, von denen 800.000 bis 900.000 noch keine Staatsbürgerschaft haben“, hieß es vonseiten des Außenministeriums.

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Globale Terrorgefahr vom Tigris

„Wir werden euch in Blut ertränken“, lautet die Botschaft der IS.

bagdad. Nachdem am Montag irakische und kurdische Truppen unterstützt von
US-Luftangriffen den größten Mossul-Staudamm komplett zurückerobert haben, geht der Krieg in seine nächste Runde. Die Rückeroberung der Stadt Tikrit sei im Gang, meldet ein Sprecher der irakischen Armee. Tikrit, Mossul und große Teile im Nord- und Westirak kontrollierten die sunnitischen IS-Extremisten seit Juni. Der Islamische Staat droht nun den Interventionsmächten im Irak blutige Rache. Sollten IS-Kämpfer im Irak von US-Luftschlägen getroffen werden, würden US-Bürger überall ihrerseits das Ziel von Angriffen, erklärte die Miliz mittels einer Videobotschaft.

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Proteste eskalieren

Proteste eskalieren

Mit Tränengas und Blendgranaten ist die Nationalgarde in Ferguson gegen Randalierer bei Protesten gegen den Tod eines schwarzen Teenagers vorgegangen. Dabei kam es auch zur Festnahme von Journalisten. Foto: rts

Teilkrankenstand: Bald soll verhandelt werden

Schwarzach. Seit Jahren kämpft die Krebshilfe für einen Teilzeitkrankenstand. Nun scheint der tragische Krebstod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer die Sozialpartner zum Umdenken bewogen zu haben. Wie der Präsident der Vorarlberger Krebshilfe, Prof. Gebhard Mathis, mitteilte, gibt es eine Zusage für Verhandlungen auf Bundesebene im Herbst. Prammer habe mit der Bekanntmachung ihrer Erkrankung auch auf diese Forderung hinweisen wollen, heißt es. In Vorarlberg sind sich Arbeiterkammer, GKK und Krebshilfe  längst über die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme einig.

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