Lebenserwartung der Frauen im Land weltweit am höchsten

Vorarlbergerinnen im Alters-Ranking auf Platz fünf. Männer auf dem siebten Rang.

Bregenz. 84,71 Jahre – das ist laut Statistik Austria die aktuelle Lebenserwartung der Frauen in Vorarlberg. Österreichweit bedeutet das Platz eins, auf Platz zwei folgen die Tirolerinnen. Auch im internationalen Vergleich belegen Vorarlbergs Frauen mit Platz fünf eine Spitzenposition. Nur die Japanerinnen, die Einwohnerinnen Spaniens, Frankreichs und der Schweiz leben länger. Vorarlbergs Männer schneiden im Vergleich ebenso bestens ab: Mit einer Lebenserwartung von 79,71 Jahren liegen sie österreichweit derzeit auf Platz zwei. International rangieren die Männer des Landes an siebter Stelle.

Gesundheitswissenschafter Dr. Günter Diem „sieht viele Gründe, weshalb wir in Vorarlberg diesbezüglich weltweit ganz vorne liegen“. So seien es nicht nur das gute Gesundheitssystem mit qualitativ hochwertigen Angeboten, sondern auch die Natur des Landes und die gute Beschäftigungslage, die sich positiv auf das Leben auswirkten.

Unerklärlich bleibt indes die unterschiedliche Lebenserwartung bei Männern und Frauen. Forscher vermuten, dass Männer eher von plötzlich auftretenden Krankheiten wie Herzinfarkt betroffen sind als Frauen. Letztere leiden mehr an chronischen Krankheiten.

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Justiz sieht Haider als Mittäter

Telekom-Prozess: ­Eccher sitzt ab heute auf der Anklagebank.

Wien. Heute wird der politische Aspekt der Telekom-Affäre auf gerichtlicher Ebene eröffnet: Am Wiener Straflandesgericht müssen sich u. a. Ex-FPÖ-Bundesgeschäftsführer Arno Eccher, der langjährige Partei-Werbemann Gernot Rumpold und ehemalige Telekom-Manager verantworten. Es geht um den Verdacht der illegalen Parteienfinanzierung und den Beitrag zur Untreue im Jahr 2004.

Als Mittäter betrachtet die Staatsanwaltschaft trotz seines Unfalltods im Jahr 2008 Jörg Haider. Dieser war bei Beschuldigteneinvernahmen immer wieder genannt worden. Haider war 2004 bei der FPÖ und Landeshauptmann von Kärnten.

zum Artikel: Auch Haider säße heute vor Gericht

Unternehmer sind an Pleiten oft selber schuld

SCHWARZACH. Mehr als 80 Prozent der Firmenpleiten sind „hausgemacht“, urteilt der Kreditschutzverband von 1870 (KSV). 2012 wurden über 3505 Unternehmen in Österreich Insolvenzverfahren eröffnet, weitere 2536 Verfahren wurden mangels Masse abgewiesen. In nur 17 Prozent der Fälle waren nicht beherrschbare Ereignisse wie Marktveränderungen, Kreditrestriktionen, Steuererhöhungen oder Krankheit die Ursache. Generell waren aber fast alle heimischen Unternehmer erfolgreich unterwegs: Nur 1,5 Prozent der Betriebe sind laut dem Kreditschutzverband gescheitert.

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