Toni-Russ-Preis geht an Michael Köhlmeier

Der Schriftsteller leistet einen wesentlichen Beitrag zur österreichischen Literatur.

Schwarzach. Die Herausgeber und die Redaktion der Vorarlberger Nachrichten sowie die bisherigen Trägerinnen und Träger des Dr.-Toni-Russ-Preises und -Rings zeichnen heuer mit Michael Köhlmeier (64) einen Schriftsteller aus, der ein umfangreiches Werk vorgelegt hat. Der Preis wird ihm für seinen großen Beitrag zur österreichischen Literatur, für den damit initiierten Diskurs, für die konkrete Wissensvermittlung, als Philosoph, der auf Augenhöhe agiert, als Mitinitiator des Philosophicums Lech und für sein Engagement für Humanität und Benachteiligte zuerkannt.

Ein weiterer Roman, der das 20. Jahrhundert beleuchtet, wird in wenigen Wochen erscheinen. Der Toni-Russ-Preis wird am 2. September verliehen.

zum Artikel: "Was die Freiheit betrifft, da gibt es keine banalen Dinge"

Ukraine will keine Waffenruhe

Parlament beschließt stattdessen erneut eine Mobilmachung.

Kiew. Die Ukraine hat zur Lösung des blutigen Konflikts im Osten des Landes eine Teilmobilmachung wehrfähiger Männer beschlossen. Das Parlament in Kiew bestätigte gestern einen entsprechenden Erlass. Dies bedeute die Masseneinberufung von Männern im wehrdienstfähigen Alter und von Reservisten. Mit zusätzlichen Kräften sowie weiterer Ausrüstung will Präsident Petro Poroschenko noch härter gegen die Separatisten vorgehen. Russlands Präsident Wladimir Putin forderte vom Westen statt permanenter Drohungen erneut den Friedensdialog und von Poroschenko Waffenruhe – wenigstens für die Zeit der Untersuchungen der MH17-Tragödie.

zum Artikel: Kiew macht erneut mobil

Vorarlbergs Wirtschaft ist auf stabilem Kurs

Schwarzach. Der Wirtschaftsbericht des Landes Vorarlberg bildet ab, wie sich die Unternehmen des Landes im Wettbewerb geschlagen haben, aber auch was das Land zur Entwicklung beigetragen hat. Die Wirtschaftsdaten sind gut, das Niveau ist hoch, so Landeshauptmann Markus Wallner. Oder wie es der Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser ausdrückt: „Alles im grünen Bereich.“ Doch Helmut Steurer, Direktor der Wirtschaftskammer, der bei der Präsentation dabei war, mahnt Verbesserungen ein, etwa bei der Infrastruktur und der Bürokratie, damit die gute Position auch in Zukunft erhalten bleibe.

zum Artikel: "Wirtschaft ist deutlich im grünen Bereich"