Vorarlberger glauben nicht an Aufschwung

Die Vorarlberger sind pessimistisch, was die wirtschaftliche ­Zukunft betrifft. 

Schwarzach. 48 Prozent der Vorarlberger befürchten, dass es mit der Wirtschaft abwärts geht, nur sieben Prozent sind der Meinung, dass die Wirtschaft zulegt. Das ist ein Ergebnis der von Spectra Marktforschung Linz im Auftrag der VN und der anderen Bundesländer-Tageszeitungen durchgeführten Umfrage zum Wirtschaftsbarometer, die vierteljährlich veröffentlicht wird. Die Befragten in Vorarlberg sind auch pessimistisch, was den Arbeitsmarkt angeht. Im Gegensatz zu den Menschen in den anderen Bundesländern (Österreich-Schnitt 51 Prozent) glauben bei uns 67 Prozent, dass die Arbeitslosigkeit weiter zunimmt. Marktforscher Peter Bruckmüller: „Die in Aussicht gestellte konjunkturelle Aufhellung ist für die Menschen nicht spürbar.“

zum Artikel: Vorarlberger verlieren Glauben an Aufschwung

Schul-Sparpaket wackelt schon

Gesetzesverstoß? Länder durch VfGH-Urteil bestärkt.

Wien. (VN) Das Schul-Sparpaket von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) wackelt in einem wesentlichen Punkt: Mit der Verordnung, wonach Länder mehr für „überzählige“ Lehrer zahlen sollen, könnte sie zu weit gegangen sein. Gemäß „Konsultationsmechanismus“ hätte sie die Zustimmung der Länder einholen müssen; das hat sie nicht getan. Die Länder prüfen die Sache nun. Ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes bestärkt die Annahme, dass Heinisch-Hosek gegen das Gesetz verstoßen hat. 

Auch in der SPÖ wächst der Widerstand gegen die Sparpläne. Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann will Kürzungen abwehren.

zum Artikel: Ministerin vor Blamage

Hoffnung auf Lösung der Ukraine-Krise

Genf. Russland hat beim Genfer Krisentreffen zur Ukraine der Entwaffnung der Separatisten im Osten des Landes zugestimmt. Grundsätzlich sollten “alle illegitimen militärischen Formationen entwaffnet werden”, so Russlands Außenminister Sergej Lawrow gestern Abend. Die Maßnahmen seien Teil eines Fahrplans zur friedlichen Lösung der Ukraine-Krise, der laut Lawrow in Genf mit den USA und der Ukraine sowie der EU vereinbart wurde. Alle Seiten seien nun aufgerufen, von Gewalt Abstand zu nehmen. Die Probleme der Ukraine müssten von den Ukrainern selbst gelöst werden, erklärte Lawrow.

zum Artikel: Hoffnung für die Ukraine
Lebendigkeit und Wärme

Lebendigkeit und Wärme

Feldkirch. Ornament und Farbe sind die Ausgangspunkte des deutschen Künstlers Ben Hübsch. In der aktuellen Ausstellung in der Galerie Feurstein in Feldkirch überzeugen die jüngsten Arbeiten des Malers durch eine neue Souveränität im Umgang mit malerischen Mitteln.

zum Artikel: Farbe bis zum Abwinken

Die Katastrophe von Fraxern

Fraxern. Heute vor 80 Jahren ereignete sich in Fraxern eine der größten Brandkatastrophen in der Geschichte Vorarlbergs. 34 Häuser brannten nieder, ein Mensch starb in den Flammen und mehr als ein Drittel der Dorfbevölkerung war mit einem Schlag obdachlos.

zum Artikel: Dorf in Flammen

Die Schwellenländer atmen auf

Wien. Nachdem die Anleger im Vorjahr massiv Gelder aus Fonds, die in Schwellenländern investieren, abgezogen hatten, gab es jüngst eine doch merkliche Trendwende.Seit Anfang April fließt wieder Geld in die Emerging Markets, offenbar glauben viele Investoren, dass die Kurse nun weit genug hinuntergeprügelt wurden, um eine Entschädigung für wirtschaftliche und politische Risiken zu bieten. Der […]