Aufstand gegen den Sparkurs an Schulen

Bildungsministerin stößt in Vorarlberg auf parteiübergreifenden Widerstand.

Wien. (VN) Die Sparpläne von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) sind umfassender als bisher bekannt. So sollen nicht nur größere Schülergruppen unterrichtet werden. Heinisch-Hosek will den Ländern auch weniger Geld für Landeslehrer überweisen. „Das ist nicht zu akzeptieren“, erwidert Schul-Landesrätin Bernadette Mennel (ÖVP). Allein Vorarlberg würde das mehr als sieben Millionen Euro kosten. „Bildung ist eine Investition in die Zukunft“, so Mennel: „Da darf nicht gespart werden.“

Auch die Landes-SPÖ protestiert. Wenn sich Heinisch-Hosek nicht gegen Kürzungen wehre und kreative Lösungen an den Schulen verlange, sei das zynisch, wettert  Bildungssprecherin Gabi Sprickler-Falschlunger.

zum Artikel: „Vorgangsweise nicht zu akzeptieren“

Ostern letzte Chance für Skifans

Bis auf Lech-Zürs und Warth schließen alle Skigebiete im Land. Minus wahrscheinlich.

Schwarzach. Mit dem bevorstehenden Osterwochenende geht die Wintersaison in Vorarlberg zu Ende. Nur in Lech-Zürs und Warth können Skibegeisterte noch eine Woche länger ihre Spuren im Schnee ziehen. Eine große Euphorie gibt es zum Ende der Saison aber nicht. Ohne dass die endgültigen Zahlen vorliegen, ist eine Tendenz schon absehbar: Ein neues Rekordergebnis wird es heuer nicht geben. Geschuldet ist das vor allem dem späten Ostertermin. Bei Vorarlberg Tourismus sprach man von einer „schwarzen Null“ als Ziel für die Gesamtsaison. Das wird sich jedoch kaum ausgehen, wie man aus den Skigebieten hört.

zum Artikel: Ende gut, nicht alles gut

EU-Parlament leidet
an Demokratiedefiziten

Wien, Brüssel (VN-joh) Die EU und mit ihr das Europäische Parlament leidet an Demokratiedefiziten. So hat die Volksvertretung keine Möglichkeit, selbst Gesetze zu initiieren. Auch in Budgetfragen hat sie nicht das alleinige Sagen. Und bei der großen Neuerung, nämlich der Wahl des Kommissionspräsidenten, ist sie auf einen Vorschlag der Staats- und Regierungschefs der 28 Mitgliedsstaaten angewiesen. Zurückzuführen sind solche Defizite vor allem darauf, dass die Union ein Zwitterwesen ist: Zum Teil ist sie wie ein Verein bestehend aus 28 gleichberechtigten Staaten, zum Teil steht sie selbst über diesen.

zum Artikel: Geschwächte Volksvertretung