Bald jeder 8. Haushalt kämpft um Existenz

Am Montag wird der erste offizielle Armutsbericht für Vorarlberg vorgelegt.

dornbirn. (VN-mm) Von einer steigenden Armut in Vorarlberg spricht die Armutskonferenz. Demnach ist fast schon jeder 8. Haushalt im Land armutsgefährdet. Die Initiative fordert eine Umverteilung der Arbeit, einen existenzsichernden Mindestlohn von 1550 Euro, eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Wochenstunden, um „mehr Menschen in Arbeit zu bringen“, sowie eine Besteuerung von Gewinnen und hohen Einkommen „zur Finanzierung des Gemeinwohls“.

Am Montag wird zudem von der Statistik Austria der Endbericht der „Studie zu Armut und sozialer Eingliederung in den Bundesländern“ veröffentlicht. Parallel dazu präsentiert das Land den Vorarlberger Bericht, der zusätzlich zwei Studien und einen Maßnahmenkatalog zur Armutsprävention enthält. „Wir haben somit erstmalig valide Daten, die auch vertiefende Auswertungen möglich machen“, so LR Greti Schmid. Sie hatte ja lange einen Armutsbericht für nicht erforderlich erachtet.

zum Artikel: Das Leben treibt viele in die Armut

Eccher weist Vorwürfe zurück

Telekom-Prozess: Von Auftrag für Rumpold „nichts gewusst“.

Wien. (VN) Am zweiten Tag des Telekom-Prozesses bekannte sich gestern am Wiener Straflandesgericht der Vorarlberger Arno Eccher als Angeklagter „nicht schuldig“. Dass die Telekom Austria dem langjährigen FPÖ-Werbemanager Gernot Rumpold einen Auftrag über 600.000 Euro erteilt hatte, habe er „nicht gewusst“, wie er betonte. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass den Zahlungen keine nachvollziehbare Gegenleistung gegenübergestanden ist und es sich in Wahrheit um illegale Parteienfinanzierung gehandelt hat. Eccher war damals FPÖ-Bundesgeschäftsführer und hatte sich als solcher um eine Streitbeilegung mit Rumpold bemüht.

zum Artikel: „Habe ich nicht gewusst“

Grausames Attentat erschüttert London

London. Ein Soldat wurde in London mitten auf der Straße mit einem Fleischerbeil ermordet. Die Täter skandierten währenddessen islamistische Parolen. Großbritannien steht unter Schock. Während die Polizei gestern bereits auf Hochtouren ermittelte, betonte Premierminister David Cameron: „Terrorismus kann am besten besiegt werden, wenn wir einfach mit unserem normalen Leben weitermachen.“ Die beiden Verantwortlichen für den Terroranschlag sollen radikale Islamisten sein und Verbindungen nach Nigeria haben. Dass sie einer terroristischen Gruppierung angehören, bezweifelte Cameron.

zum Artikel: Hinrichtung auf offener Straße schockt London

Junge machen sich stark

BRegenz. Die gestern beschlossene Theaterallianz zwischen Bühnen aus Klagenfurt, Wien, Salzburg, Linz und Bregenz lässt den Schluss zu, dass es in Vorarlberg bühnentechnisch bald ordentlich rundgeht. Profiteure sind neben dem Publikum vor allem auch junge Künstler und Autoren.

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