Nahost: Verzweiflung im Gazastreifen steigt

Hoffnung auf dauerhafte Waffenruhe gering – Hamas verletzt eigene Feuerpause.

TEl Aviv. Die Hoffnungen auf eine dauerhafte Waffenruhe in Nahost sind wieder gesunken und die Zerstörungen im Gazastreifen nach 20 Kampftagen immens. Die Verzweiflung in dem Palästinensergebiet wächst. Die Zahl der Toten ist schon auf weit über 1000 gestiegen, doch ein Ende des Blutvergießens zeichnet sich nicht ab. Israel will vorerst keine neue 24-stündige Waffenruhe ausrufen. Die radikal-islamische Hamas verletze die von ihr gestern angekündigte Feuerpause selbst, sagte Regierungschef Netanjahu. „Wir werden alles Notwendige tun, um unser Volk zu schützen.“ Die Hamas hatte am Sonntagmittag angekündigt, eine 24-stündige Waffenruhe einhalten zu wollen, es gab aber kurz darauf wieder Attacken auf Israel.

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536 neue Unternehmer im Land

Zahl der Unternehmensgründungen in Vorarlberg konstant.

Feldkirch. Die Dynamik bei den Unternehmensgründungen ist in Vorarlberg ungebremst. So gründeten im ersten Halbjahr bereits 536 Personen ein Unternehmen, im Vorjahr waren es 533, fast die Hälfte davon sind Frauen, zwei Drittel von ihnen haben sich vor der Gründung vom Gründerservice beraten lassen. Hauptmotiv für den Schritt ins Unternehmertum ist die flexiblere Zeit- und Lebensgestaltung. „Jede Unternehmensgründung ist eine Chance, aber auch Risiko, eine gute Vorbereitung und realistische Planung erhöhen dabei die Chancen für die erfolgreiche Umsetzung einer Geschäftsidee enorm“, ist Gründerservice-Leiter Christoph Mathis überzeugt.

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Absturzstelle von MH17 nicht mehr zugänglich

Den Haag, Kiew. Die internationalen Bemühungen um Zugang zur Absturzstelle von Flug MH17 in der Ostukraine haben durch das Vorgehen Poroschenkos einen schweren Rückschlag erlitten: Zwar erreichten die Niederlande und Malaysia Einigung mit den prorussischen Separatisten, Experten an die Unglücksstelle zu lassen. Doch die ukrainische Armee startete gestern heftige Panzergefechte an der Absturzstelle. Kiew gab an, diese von den Aufständischen mit Gewalt zurückerobern zu wollen. Beim mutmaßlichen Abschuss der Zivilmaschine waren am 17. Juli 298 Menschen ums Leben gekommen.

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