Arbeitslosigkeit kämpft sich aus Abwärtsspirale

Zahlen steigen zwar noch, jedoch ist Trendwende in Sicht.

Bregenz. 8926 Menschen waren im Juli in Vorarlberg ohne Arbeit. Das ist ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei sind vor allem gering qualifizierte Personen überproportional stark von Arbeitslosigkeit betroffen. 46 Prozent haben keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss. Dennoch: „Die positive wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich langsam auch auf den Arbeitsmarkt aus. Noch nicht so, dass es einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit gibt, aber die Steigerungsrate schwächt sich ab.“ Und spätestens ab dem Ende des Jahres beziehungsweise ab Anfang des nächsten Jahres sollen die Arbeitslosenzahlen nicht weiter steigen.

zum Artikel: Mehr Arbeitslose, aber Trendwende ist in Sicht

Eskalation im Gaza-Krieg droht

Die „humanitäre“ Waffenruhe ist gescheitert. Beschuss geht weiter.

Gaza stadt, tel aviv. Die Freitagfrüh in Kraft getretene dreitägige „humanitäre“ Waffenruhe, um Friedensgespräche führen zu können, ist gescheitert. Gerade begannen sich die Menschen mit Wasser, Medikamenten und Essen zu versorgen. Doch innert kürzester Zeit lieferten sich Israel und die Hamas erbitterte Kämpfe.

Sie beschuldigten sich gegenseitig, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Ein israelischer Soldat soll verschleppt, 40 Palästinenser sollen getötet worden sein. Eine neue Eskalation des Gaza-Kriegs wird befürchtet.

zum Artikel: Der Totentanz in Gaza geht weiter

Opposition wehrt sich gegen Hypo-Gesetz

Wien. Das Hypo-Sondergesetz tritt in Kraft. Der Schuldenschnitt für zahlreiche Anleihenbesitzer ist fixiert. Das wollen die Oppositionsparteien nicht akzeptieren. Auf Initiative der Neos planen sie das umstrittene Gesetz durch den Verfassungsgerichtshof prüfen zu lassen. „Wir glauben, dass es da eine Ungleichbehandlung gibt“, heißt es vonseiten der Neos. Bereits kommende Woche wollen sie sich mit den Grünen, der FPÖ und dem Team Stronach zu den vorentscheidenden Gesprächen treffen.

zum Artikel: Hypo-Gesetz soll fallen