Causa Hypo: Vorarlberg zittert um 150 Millionen

Causa Hypo: Vorarlberg zittert um 150 Millionen

Landeshauptmann Wallner schließt Haftungsklage gegen Land Kärnten nicht aus.

wien, bregenz. Durch die neue Regelung für die Hypo-Abbaugesellschaft Heta droht der Hypo-Landesbank Vorarlberg ein Verlust von 150 Millionen Euro oder mehr. Neben Vorarlberg sind auch andere Hypo-Landesbanken davon betroffen, insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro auf dem Spiel. Diese Summe schuldet die Heta der Pfandleihstelle und damit den Hypo-Landesbanken, eine Rückzahlung ist derzeit ausgesetzt, was die Pfandleihstelle, ein Kreditinstitut mit einem Gesamtvolumen von gut fünf Milliarden Euro, in Liquiditätsprobleme bringen könnte.

Für die 1,2 Milliarden Euro Schulden bei der Pfandleihstelle haftet, nachdem die Heta die Zahlungen nun per Regierungsbeschluss eingestellt hat, das Land Kärnten. Dieses will seiner Verpflichtung jedoch nicht nachkommen. Aus diesem Grund denkt Vorarlberg laut Landeshauptmann Markus Wallner daran, Kärnten zu verklagen. Auch Tirol denkt an Klage.

zum Artikel: Hypo: Vorarlberg denkt an Klage gegen Kärnten

Riedstraße scheidet die Geister

In Lustenau streiten sich ÖVP und Grüne wegen der Z-Variante.

Lustenau. Bürgermeister Kurt Fischer (51) will sie unbedingt, die grüne Spitzenkandidatin Christine Bösch-Vetter (32)  nicht: die Z-Variante. Jene im Regionalforum des Planungsprozesses „Mobil im Rheintal“ favorisierte Straßenverbindung   von Dornbirn durchs Ried in die Schweiz, die Lustenau und andere Kommunen im unteren Rheintal nachhaltig entlasten soll. Noch nie seit Kurt Fischer Bürgermeister ist, sind Grüne und ÖVP in einer politischen Frage derart aneinandergeraten. Dabei will Bösch-Vetter nach der Wahl Vizebürgermeisterin werden. Fischer wirbt in Lustenau mit einer Prospektsendung an alle Haushalte für die Z-Variante.

zum Artikel: „Straßenkämpfe“ in Marktgemeinde

Ukraine fordert von Moskau die Krim zurück

Kiew. Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin macht die Rückgabe der von Russland annektierten Krim zur Voraussetzung für eine Normalisierung der Beziehungen beider Länder. Die Ukraine müsse die volle Souveränität über die Halbinsel zurückerlangen, betonte er am Dienstag. Zudem sei eine vollständige Schließung der Grenze zu Russland nötig, um den bewaffneten Konflikt endgültig beilegen zu können. Seit Februar gilt eine Waffenruhe, die jedoch brüchig ist. Armeekreisen zufolge wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Regierungssoldaten getötet.

zum Artikel: Ukraine will Krim zurück