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Investition in die Zukunft des Waldes

Lorüns befasst sich mit Bewirtschaftung des Gemeindewaldes.

Lorüns. (sto) Die Gemeinde Lorüns besitzt aktuell knapp 250 Hektar Grund. Für diesen Grundbesitz wurde 2015 ein Wirtschaftsplan erstellt, der für die nächsten 30 Jahre eine nachhaltige Bewirtschaftung ermöglichen soll. „Es ist wie in einem Lager. Man muss wissen, wie viel drinnen ist, damit man die benötigte Menge herausnehmen und möglichst effizient die Lagerbestände wieder aufstocken kann“, bringt es Bürgermeister Lothar Ladner auf den Punkt. Nach umfangreichen Aufnahmen im Gelände wurde der Holzvorrat errechnet. „Momentan wächst mehr Holz nach, wie entnommen wird“, berichtet DI Johann Kessler vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Nenzing. Weiters sei festzustellen, dass der Anteil an alten Bäumen überwiege, die wichtige Naturverjüngung aber oft ausbleibe. „Der hohe Vorrat von 48.000 Festmetern und die gute Qualität der Böden dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass mittelfristig etwas geschehen muss“, so der Fachmann. Es müssen Nutzungen eingeleitet werden und auf diesen Flächen durch Naturverjüngung, neue, stabile Waldbestände gegründet werden.

„Noch ein weiter Weg“

Daher wurde im Wirtschaftsplan das Gebiet in Abteilungen unterteilt und Maßnahmen wie Pflege, Nutzung oder Erschließung durch eine Forststraße vorgeschlagen. Bis zur Umsetzung, die etwa eine Reduktion des Wildbestandes erfordert, „liegt aber noch ein steiler Weg vor uns“, so Landeswaldaufseher Josef Battlogg, dem in den kommenden Jahren die Umsetzung unterliegen.

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