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Neue Wohnungen für Studenten der FHV

von Josef Hagen
Die Personalhäuser in der Hinteren Achmühle müssen einem Neubau mit Studentenwohnungen weichen.  Foto: ha

Die Personalhäuser in der Hinteren Achmühle müssen einem Neubau mit Studentenwohnungen weichen.  Foto: ha

Dornbirner Budget-Schwerpunkte sollen konsequent weitergeführt werden.

dornbirn. (ha) Am Mittwoch stellt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann den Budgetentwurf für 2017 vor. Ziel der ÖVP ist es, die bisherigen Schwerpunkte konsequent weiterzuführen, sagt VP-Obmann Vizebürgermeister Martin Ruepp. Dazu zählt auch die Errichtung neuer Wohnungen für Studierende der Fachhochschule.

Jahr für Jahr wächst die Budgetsumme der Stadt Dornbirn kräftig an. Der Voranschlag für 2017 dürfte bei 270 Millionen Euro liegen. Die genauen Zahlen gibt Bürgermeisterin Andrea Kaufmann erst morgen bekannt. Vor fünf Jahren waren es noch 230 Millionen Euro, vor zehn Jahren 182 Millionen. Gründe für den Trend nach oben sind unter anderem steigende Einnahmen. Allerdings dürfte sich auch der Schuldenstand erhöhen.

Investitionen ins Spital

2017 wird wiederum kräftig ins Stadtspital investiert, kündigt Ruepp an. Auf dem Programm stehen der Neubau der OP-Säle und der Zentralsterilisation sowie die Verlegung
des Hubschrauberlandeplatzes vom Dach des ehemaligen Pflegeheims auf das Hauptgebäude. Insgesamt wird mit Kosten von knapp unter 30 Mill. Euro gerechnet. „Der Erhalt und die fortlaufende Erneuerung unserer Stadtklinik und damit die Sicherstellung der optimalen Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung stehen weiter im Vordergrund“, begründet der Dornbirner VP-Chef den tiefen Griff in die Stadtkasse.

Studentenwohnungen

Zunehmende Studentenzahlen an der Fachhochschule Vorarlberg erfordern den Bau neuer Unterkünfte für Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland. Laut Ruepp gibt es bereits konkrete Pläne: „Die Wohnheime für das Personal in der Hinteren Achmühle sollen durch Neubauten von Kleinwohnungen ersetzt werden, die dann auch von FH-Studierenden genutzt werden können.“ Wann die Häuser, die einst für das Personal des Krankenhauses errichtet wurden, Neubauten weichen müssen, ist derzeit noch offen. Jedenfalls ist das Projekt direkt neben dem Areal des Campus V schon seit Jahren geplant.

Flächenmanagement

Auf der Wunschliste der Bürgermeisterpartei ganz oben steht auch die Fortsetzung des Flächenmanagements als Grundlage für Betriebsansiedlungen oder -erweiterungen. „Durch die geringe Verfügbarkeit von Grund und Boden und den damit verbundenen rasant steigenden Grundstückspreisen wird diese Arbeit allerdings immer schwieriger“, so Ruepp.

Langes Warten

Seit Monaten wartet Dornbirn auf grünes Licht aus Wien für die Übersiedlung der Bundespolizeiinspektion von der Stadtstraße in ein von der Stadt zu errichtendes Gebäude südlich des Bahnhofs. Ruepp: „Sobald die zuständigen Ministerien in Wien ihr OK geben, steht die Stadt bereit, um umgehend mit dem Neubau zu beginnen.“

Die Sicherung der optimalen Versorgung der Bevölkerung steht im Vordergrund.

Martin Ruepp
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