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Gelernt wird dort, wo Wissen entsteht

Die GASCHT verleiht ihren Absolventen das Gastgeberdiplom. Foto: Wkv

Die GASCHT verleiht ihren Absolventen das Gastgeberdiplom. Foto: Wkv

Die GASCHT, die neue Gastgeber Schule für Tourismusberufe, stellt sich vor.

Feldkirch. Die „GASCHT“ ist die neue touristische Ausbildungsstätte, die Gastgeber Schule für Tourismusberufe auf Vorarlberger Art. Hier geht es um den Gast, oder wie man im Ländle zu sagen pflegt: den Gascht. Die neue Privatschule mit eigenem Statut steht allen kostenlos offen.

Was ist neu daran?

Die GASCHT geht völlig auf die Bedürfnisse der Tourismusbranche wie ihrer Mitarbeiter ein und hat die Persönlichkeitsbildung und Entwicklung von sozialen Kompetenzen junger Menschen im Fokus. „Bedienung“ war gestern, heute ist man auf Augenhöhe mit dem Gast. Das völlig neue Konzept beginnt schon beim Orientierungsjahr. Bereits im neunten Schuljahr findet man Mithilfe von professionellen Bildungscoaches heraus, welche individuellen Bildungswege beschritten werden können. Eltern, Jugendliche und Coaches planen den insgesamt vierjährigen, persönlich zugeschnittenen dualen Ausbildungspfad.

Die Praxis in den Betrieben wird mit der Theorie in den Schulen ideal kombiniert. Der praxisorientierte Pfad sieht zwei Drittel Praxis und ein Drittel Theorie vor. Beim theorieorientierten Pfad ist das Verhältnis fifty-fifty. Wer sich auf trockene Materie gefasst macht, irrt. Der neue Unterricht wurde völlig entstaubt und ist interaktiv und spannend aufbereitet. Gelernt wird dort, wo Wissen entsteht. Man kommt in Sennereien, auf Bauernhöfe und Alpen, macht Praktika in Weingütern oder in Metzgereien. Man lernt Produkte und ihre Herkunft genau kennen. Teilweise kann man bestimmte Ausbildungsabschnitte auch in anderen Betrieben absolvieren.

Interessen und Stärken

In der GASCHT gibt es Wahl- und Pflichtmodule. Jene Module, die den gewählten Berufszielen entsprechen, müssen absolviert werden. Gewählt werden kann zwischen den Schwerpunkten Küche & Kulinarik, Service & Gastgeberkompetenz sowie Rezeption & Hotelmanagement.

Die Wahlmodule können den persönlichen Interessen gemäß ausgesucht werden. Internationale Star-Karrieren sind für Tourismusmitarbeiter in Vorarlberg keine Seltenheit. Die Basis legt die GASCHT mit ihrem Ausbildungskonzept. Nun muss man sich entscheiden zwischen:

» Küche & Kulinarik. Spitzenköche werden gehandelt wie Gold und gute Köche werden immer gebraucht. Im Bregenzerwald, im Montafon, in New York oder Sydney. Beim Kochhandwerk werden Künstler der Genüsse ausgebildet. Neben dem Salz in der Suppe schmecken individuelle Ideen nach mehr. Kreativität und guter Geschmack begeistern Gäste und Freunde. Bei dieser Ausbildung kommt man nebenbei unter die (Koch)Haube – weil Liebe auch durch den Magen geht. Neben Kochen, Braten, Backen und Lebensmittelkunde finden sich auch Kalkulation und Controlling im Topf.

» Service & Gastgeberkompetenz. Der perfekte Service und die Kunst der Gästebetreuung werden in diesem Modul erlernt und trainiert. Als guter Gastgeber ist man mitten im Geschehen und im täglichen Kontakt mit unterschiedlichsten Gästen und Kulturen. Als kompetenter Berater und Begleiter der Gäste werden alle Vorbereitungsarten von Speisen erlernt und die Kombination jeder Mahlzeit mit den passenden Getränken. Man tranchiert, filetiert, flambiert und arbeitet immer selbstständiger, erstellt komplexe Festmenüs, organisiert Bälle, Bankette und die Bar. Natürlich gehört noch viel mehr dazu.

» Rezeption & Hotelmanagement. In der Rezeption als Herzstück eines jeden Hotelleriebetriebes sind Rhetorik, gutes Auftreten, mehrere Sprachen und soziale Kompetenzen gefragt. Check-in und Check-out, professionelles Empfangen, perfekte Gästebetreuung, Büroorganisation, Betriebsführung und Buchhaltung gehören zu dieser Ausbildung. Sprachliche und mathematische Begabung helfen bei der Kalkulation, Abrechnung und Preisgestaltung. Außerdem qualifiziert man sich für die selbstständige Organisation von Events, Werbung und Dienstplänen. Damit wird man fit für das In- und Ausland und ebnet sich den Weg bis hin zur späteren Hoteldirektion.

Wo ist die GASCHT?

Die GASCHT wird an drei Schulstandorten angeboten: in Bezau, Bludenz und Hohen­ems. Das Orientierungsjahr – also das erste Ausbildungsjahr – ist an allen drei Standorten ident. Danach holt man sich, je nachdem auf was man sich spezialisiert, Module an den anderen Standorten ab. Hohenems ist spezialisiert auf Küche & Kulinarik, Bezau bietet die Ausbildung Service & Gastgeberkompetenz an und in Bludenz sind Rezeption & Hotelmanagement daheim.

Der eigene Chef werden

Je nachdem, welcher Ausbildungszweig gewählt wird, sind unterschiedliche Abschlüsse und Zertifikate erhältlich. Die GASCHT verleiht ihren Absolventen das Gastgeberdiplom. Dieses beinhaltet bei Absolvierung des praxisorientierten Pfades zudem den Lehrabschluss im absolvierten Schwerpunktbereich und bei Absolvierung des theorieorientierten Pfades neben dem Lehrabschluss im absolvierten Schwerpunktbereich auch noch den Hotelfachschulabschluss. Mit beiden Abschlüssen kann somit das eigene Lokal aufgesperrt werden.

Wer dabei sein will, meldet sich schon bald an. Ab 2017 starten die neuen Karrierewege mit der GASCHT.

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