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Bagger schaffen mehr Platz für Ill in Feldkirch

von Dominik Heinzle
GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben.  Foto:doh

GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben. Foto:doh

Für Revitalisierung werden große Mengen Erdreich bewegt. Arbeiten im Plan.

Fekdkirch. (VN-doh) Hinter der Feldkircher Kapfschlucht fließt die Ill schnurgerade Richtung Rhein-Einmündung. In den kommenden beiden Niederwasserperioden soll sich das aber ändern und die Ill den Charakter eines naturnahen Flusses zurückbekommen.

Wie berichtet, wird die Ill zwischen der Eisenbahnbrücke und dem Ende des Siedlungsgebietes von Nofels revitalisiert. Seit Oktober wird dafür gebaut und gestern, Montag, machten sich Bürgermeister Wilfried Berchtold und Stadtrat Rainer Keckeis, als Obmann des Wasserverbands Ill-Walgau, ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. Fünf Bagger sind derzeit im Einsatz, um große Mengen an Erdreich zu bewegen und GPS-gesteuert die bestehende Sohlrampe bei der Eisenbahnbrücke neu aufzubauen.

Grund für die Maßnahmen ist, dass sich die Ill im Laufe der Jahrzehnte ein immer tieferes Bett gegraben hat und die bestehenden Dämme nicht mehr zuverlässig sind. Der neue Flusslauf wird im bestehenden Bett um etwa acht bis zehn Meter breiter werden, da man der Ill vor allem am Tostner und Nofler Ufer mehr Platz gibt. Im Bereich der Noflerbrücke ist dies bereits gut zu erkennen. Die Fließgeschwindigkeit im Fluss, der hier etwa 80.000 Kubikmeter Geschiebe pro Jahr transportiert, wird verringert. Dazu wird sie wird flacher und „fischfreundlicher“ gestaltet. Im Bereich der Nofler Brücke wird eine zusätzliche Sohlrampe errichtet. Bei Niedrigwasser wird die Ill wieder Fluss-Charakter erhalten, versprechen die Verantwortlichen. Das Projekt wird vor allem von Bund (60 Prozent) und Land (30 Prozent) getragen und kostet etwa 5,8 Millionen Euro. Die restlichen 10 Prozent zahlt der Wasserverband Ill-Walgau.Und auch die Hämmerle Holding wird zur Kasse gebeten, denn der Damm zwischen Ill und Hämmerle-Kanal wird unterhalb der Spinnerei um 1,5 Meter niedriger gestaltet. Das verringert den Sohldruck.

<p class="caption">GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben.  Foto:doh</p>

GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben. Foto:doh

<p class="caption">GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben.  Foto:doh</p>

GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben. Foto:doh

<p class="caption">GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben.  Foto:doh</p>

GPS-gesteuert werden die Sohlrampen erneuert und der Ill ein naturnahes Bett zurückgegeben. Foto:doh

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