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Gedenkschau zu Alberto Giacometti

Zürich. In einer Gedenkausstellung zum 50. Todesjahr von Alberto Giacometti (1901–1966) fokussiert das Kunsthaus Zürich das bildhauerische Werk des Bergeller Künstlers. „Material und Vision“ heißt die Schau, die bis 15. Jänner geöffnet ist. Zu sehen sind Meisterwerke in Gips, Stein, Ton und Bronze. Im Mittelpunkt stehen 75 Gipse aus dem Nachlass. Sie kamen 2006 als Geschenk von Albertos Bruder Bruno Giacometti und dessen Frau Odette in die im Kunsthaus beheimatete Alberto-Giacometti-Stiftung. Diese Gipse wurden in den letzten Jahren erforscht. Die meisten hat Giacometti intensiv bearbeitet. Diese Spuren sind direkt ablesbar und erlauben es, der Arbeit des Künstlers so nahe zu kommen wie vielleicht nie zuvor.

Dies gelte auch für die Werke aus anderen Materialien. Sie werden nicht isoliert, sondern mit Beispielen aus der Sammlung präsentiert. Berücksichtigt hat Kurator Philippe Büttner auch Gemälde des Künstlers und dessen Vaters Giovanni Giacometti (1868–1933).

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