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Nobelpreisjury wäre ein Song sehr willkommen

Bob Dylan bei einem Festivalauftritt in den USA. Vor einigen Monaten gastierte er – bei strengem Fotografierverbot – in Bregenz. Foto: Reuters

Bob Dylan bei einem Festivalauftritt in den USA. Vor einigen Monaten gastierte er – bei strengem Fotografierverbot – in Bregenz. Foto: Reuters

Bob Dylan hat sein Schweigen gebrochen, er nimmt den Literaturnobelpreis an.

Stockholm, New York. Mit ziemlicher Verspätung hat der US-Musiker auf die Verleihung des Literaturnobelpreises reagiert. Er nehme die Auszeichnung an, sagte der 75-Jährige nach Angaben der Schwedischen Akademie. Er kündigte außerdem an, zur Preisverleihung nach Stockholm zu reisen.

Die Auszeichnung habe ihn „sprachlos“ gemacht, sagte er in einem Telefonat mit der Akademie-Leiterin, Sara Danius. Dylan war am 13. Oktober als erstem Musiker der Nobelpreis für Literatur zugesprochen worden. Seitdem hüllte er sich in Schweigen, was ihm den Vorwurf der Arroganz einbrachte. Danius erklärte am Samstag, Dylan sei in dem Telefonat mit ihr „bescheiden, freundlich und witzig“ aufgetreten. Es werde alles getan, damit Dylan sich wohlfühle. Der 75-Jährige sei verpflichtet, einen Vortrag zu halten. Dies könne aber auch ein Lied sein. „Ich hoffe, er wird etwas tun, worauf er Lust hat“, sagte Danius.

Die Verleihung der Nobelpreise findet am 10. Dezember
in Stockholm und Oslo statt.

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