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Rasante Komödie, klug wie unterhaltsam

Roman. (salg) So hinreißend das Geschehen um einen verlorenen Brief hier mit leichter Feder vorangetrieben wird, so ernst werden doch Fragen um Loyalität und Verantwortung genommen. Das kam nicht von ungefähr, entstammte die Autorin Louise de Vilmorin höheren Kreisen, was ihr eine materiell unbeschwerte Existenz ermöglichte. Mit Antoine de Saint-Exupéry war sie kurze Zeit verlobt, sie heiratete jedoch einen reichen US- amerikanischen Unternehmer, mit dem sie drei Töchter hatte. Von ihm ließ sie sich scheiden, um eine sehr kurze Ehe mit einem österreichisch-ungarischen Playboy einzugehen. Langjähriger Lebensgefährte wurde der Schriftsteller und Kulturpolitiker André Mauriac.

Max Ophüls verfilmte 1953 ihren Roman „Madame de“, was die Bekanntheit der 1969 verstorbenen Louise de Vilmorin steigerte. Hoffen wir, dass die sorgfältige Neuübersetzung eine Wiederentdeckung dieser so klugen wie unterhaltsamen Autorin auf dem deutschsprachigen Buchmarkt bewirkt.

Louise de Vilmorin: „Der Brief im Taxi“, übersetzt von Patricia Klobusiczky, Dörlemann, 208 Seiten

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