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Gerade noch hat er für Premierenjubel gesorgt

Mit Andrea Jonasson in „Die Verdammten“ an der Josefstadt. APA

Mit Andrea Jonasson in „Die Verdammten“ an der Josefstadt. APA

Schauspieler Heribert Sasse ist 71-jährig gestorben.

Wien, Berlin. Für die Darstellung eines Patriarchen in „Die Verdammten“ ist Heribert Sasse gerade erst vom Publikum gefeiert worden. Nur wenige Tage danach löst sein überraschender Tod Betroffenheit aus. Der österreichische Regisseur, Theaterleiter und Schauspieler Heribert Sasse, der viele Jahre auch an Berliner Bühnen Erfolg hatte, starb am Samstag überraschend im Alter von 71 Jahren in seinem Haus in Oberösterreich.

Der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny sprach von einem „Schock“ für die Theatergemeinde. „Heribert Sasse zeichnete sich durch Beliebtheit, Bühnenpräsenz und ein unglaublich breites Rollenspektrum aus.“ Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller würdigte Sasse als einen „großen Theatermann und vielseitigen Schauspieler“, der die Bühnen der Stadt über lange Jahre mitgeprägt habe. Darüber hinaus habe Sasse nicht nur als General­intendant der staatlichen Bühnen Berlins, sondern auch als Chef des Schlosspark Theaters Akzente gesetzt.

Vor einigen Jahren gastierte Heribert Sasse bei den Bregenzer Festspielen. Neben seiner Theaterarbeit sorgte Sasse seit 2007 in mehreren Wiener „Tatort“-Folgen an der Seite von Harald Krassnitzer als Kommissar Weiler für den legendären „Wiener Schmäh“. Im Kino war er unter anderem in dem 2008 gestarteten Film „Falco – Verdammt, wir leben noch!“ zu sehen.

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