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Warum und wie Cricket in Indien Millionäre macht

In „Golden Boy“ bleibt der indische Autor Aravind Adiga seinen Themen treu.

Roman. Cricket, das ist in Indien ein Sport, der die Massen begeistert, in dem Millionen bewegt und erfolgreiche Spieler als Stars verehrt werden. Wer aus dem Slum kommt und beim Cricket zeigt, dass er es drauf hat, hat plötzlich doch eine Chance. Aber Aravind Adiga (42) erzählt üblicherweise keine Geschichten von Glück und Erfolg, von Aufstieg und Triumph. Seine Romane sind illusionslos und ernüchternd. In seinem großartigen Debüt „Der Weiße Tiger“, für den der in Mumbai lebende Schriftsteller den Booker-Preis bekommen hat, steht Balram Halwai im Mittelpunkt, ebenfalls ein Ausnahmekind, das es schaffen könnte, die Welt der Armen und Hoffnungslosen hinter sich zu lassen. Aber Halwai muss lernen, wie korrupt, ungerecht und brutal es in der indischen Gesellschaft zugeht.

Ähnlich sind die Erfahrungen, die Radha und Manju in „Golden Boy“ machen. Die Hoffnung, gefeierte Cricketstars zu werden, erfüllt sich nicht. Mit ihrem vom Ehrgeiz besessenen Vater zerstreiten sie sich. Adiga erzählt in seinem neuen Roman so ungeschönt von Indiens Gegenwart wie in seinem ersten.

Aravind Adiga: „Golden Boy“, übersetzt von Claudia Wenner, C.H. Beck Verlag, 335 Seiten

<p class="caption">Für „Der weiße Tiger“ erhielt Adiga den Brooker-Preis. Foto: AP</p>

Für „Der weiße Tiger“ erhielt Adiga den Brooker-Preis. Foto: AP

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