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Dekadenz ­Heli-Skiing

Zum Bericht „Heliskiing
wird jetzt geprüft“,
VN vom 25. 10. 2016:

Wie dieses Verfahren ausgehen wird, ist unschwer zu erraten. Wie üblich werden auch diesmal Sicherheits­aspekte vorgeschoben werden, wie Lawinensprengungen, die nur deshalb notwendig wurden, weil Lifte in exponierteste Lagen gebaut wurden und immer noch werden. Ein Übel bedingt also das andere. Dass Lech als einziger Ort in Österreich Hubschrauber als Lift einsetzen kann, spiegelt das fehlende Umweltbewusstsein der politisch Bestimmenden in Vorarlberg. Das zweifelhafte Vergnügen und das Geschäft einiger Weniger werden über die Interessen der Allgemeinheit und des Naturschutzes gestellt, klimaschädigende Emissionen werden negiert und eine ganze Region wird durch sinnlosen Lärm terrorisiert. Ich sehe nur eine Möglichkeit, dieses Ansinnen noch zu stoppen: Wenn in dieser Sache alle Naturschutzorga­nisationen entschlossen an einem Strick ziehen, notfalls die Öffentlichkeit mobilisieren und man den Alpenschutzverband, der sich in dieser Sache klar positioniert hat, nicht im Regen stehen­ lässt. Die Haltung von Umweltlandesrat Rauch, der ja in der Regierung sitzt, ist ebenfalls unmissverständlich. Wenn, dann kann es nur gemeinsam gelingen, diesen offensichtlichen Unsinn Heli-Skiing abzustellen.

Franz STröhle,
Sonnengarten 22,
Höchst

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