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Als die MÜG ­aufgelöst wurde

Als Mitglied der mit dem EU-Beitritt 1995 tätigen Mobilen Überwachungsgruppe der Zollwache (MÜG) und dank der uns übertragenen immensen Aufgabenpalette und weitreichenden Befugnisse erlangte ich auch verschiedenste Einblicke in das innergemeinschaftliche sogenannte Grenzenlose. Mit dem Wegfall der Grenzkontrollen wurden besonders im steuerlichen Bereich „Türen“ geöffnet, die mit der Theorie der Bürokratie schwer zu schließen sind. Fritz Amann zeigte in seinem Kommentar vom 13. 10. 2016 über entgangene Milliarden in den VN einiges auf. Unsere Kontrollen führten im Umsatzsteuerbereich infolge unrechtmäßiger Lieferungen zu zig Millionen Euro an Steuervorschreibungen. Auch konnten wir in den verschiedensten Aufgabenbereichen, bis hin zu sicherheitspolizeilichen Agenden, Unrechtmäßigkeiten aufdecken, die eine Flut von Maßnahmen, Mitteilungen und Anzeigen nach sich zogen. Die MÜG, die sich aufs Mehrfache gerechnet hat, wurde 2004 ersatzlos aufgelöst. Sie wurde der besonders in den letzten Jahren der Durchführung der zunehmend fragwürdig erscheinenden Ideologie des Grenzenlosen der EU geopfert. Die Auflösung der MÜG war, wie sich nun nach Jahren zeigt, im Bezug zum ehrlichen Bürger sowie zu den verschiedensten rechtmäßig geführten Unternehmen, denen wohl unser Einsatz galt, gelinde ausgedrückt, eine maßlose Frechheit. Entsprechend dazu waren damals auch die Reaktionen der mit unseren Mitteilungen und Anzeigen befassten Organe in den Finanzämtern, Bezirkshauptmannschaften und anderen öffentlichen Dienststellen.

WalTer Lässer,
Hub 182, langen bei Bregenz

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