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Villa Freudeck

Nomen est omen ist es eine Freude, dass bei der Villa Freudeck nicht nur eine nachbarschaftliche Initiative aktiv ist, sondern weitblickende Menschen gleich einen neuen Umgang mit dem Ortsbildschutz initiieren. Schon lange wünschenswert ist die vorgeschlagene Inventarisierung der identitätsstiftenden Situationen, Plätze und Gebäude durch die Kommunen und deren Abbildung in verbindlichen Bebauungsplänen, damit diese Situationen ganz selbstverständlich unter Einbezug der vorhandenen Substanz behandelt oder weiterentwickelt werden. Dem Denkmalschutz die alleinige Verantwortung aufzubürden genügt jedenfalls nicht, zu wenig weitreichend ist seine gesetzliche Grundlage, um in Ortsbildfragen gegen Einsprüche vor den Gerichten zu bestehen. Das momentane Hin- und Herschieben der Verantwortung samt politischem Geplänkel würde etwas zurückgedrängt. Im Sinne von Goethes „Das Gute wird doch irgendwo zu finden sein“ gibt es sicher in jeder Gemeinde harmonische Situationen, die durch ihre Patina strahlen und Ruhepole und Ankerpunkte darstellen, deren Auffindung und Definition an sich schon einen spannenden Prozess darstellen wird. Dass deren behutsame Einbindung in eine sich entwickelnde Rheintalstadt auch architektonisch spannende Lösungen hervorbringen kann, zeigen viele gute Beispiele im Land. Eine steuerliche Besserstellung, wie es sie mit der vorzeitigen Abschreibemöglichkeit im Denkmalschutz gibt, wäre dann noch hilfreich, um den Vorhaben auch wirtschaftlich über die Schwelle zu helfen.

Dipl.-Ing. Thomas Kopf,

Eisplatzstraße 1A,
HohenemS

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