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Lustenau wahrt seine Chance

Ikea ist ebenso wie McDonald’s oder Starbucks ein Weltkonzern, der Steueroptimierungsmodelle zur Perfektion gebracht hat. Über undurchschaubare Firmengeflechte werden Milliardengewinne in Länder mit geringer Steuerbelastung transferiert (siehe „Zeit online“, 16. 10. 2014; Zahlst du noch, oder trickst du schon?). Billigarbeitslöhne lassen ein paar Euro Kommunalsteuer in die Gemeindekassa fließen, und schon sehen Kommunalpolitiker eine Chance für Lustenau. Bereits jetzt ist vielen geplagten Anrainern die Verkehrsbelastung nicht zumutbar; durch Standortentscheidungen für Ikea und McDonald’s wird diese in verantwortungsloser Weise nochmals verschärft! Dafür braucht es kein weiteres Gutachten, sondern nur gesunden Hausverstand. Wie viel lassen sich Bürger gefallen, bevor sie demonstrierend auf die Straße gehen? Ist es verwunderlich, wenn angesichts solcher zukunftsblinder Kommunalpolitiker der Volkspartei das Volk abhandenkommt? Ich fordere Bürgermeister Fischer auf, den Sonntagsreden zur direkten Demokratie Taten folgen zu lassen und die Entscheidung den Bürgern zur Abstimmung vorzulegen. Ich bin mir sicher, dass mindestens zwei Drittel sich gegen Ikea aussprechen werden.

Mag. Peter Lechner,

Gutenbergstrasse 3,

Lustenau

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