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Die Katholische Kirche soll Pflichtzölibat abschaffen

Papst Franziskus lädt die Kirche immer wieder ein, sich zu erneuern. AFP

Papst Franziskus lädt die Kirche immer wieder ein, sich zu erneuern. AFP

Im Jahr der Barmherzigkeit macht Papst Franziskus an jedem Freitag einen vorher nicht angekündigten Besuch. Am Freitag, dem 11. November, besuchte er sieben Priester, die geheiratet und Familien gegründet hatten. Der Papst habe so seine Nähe und Zuneigung gegenüber den jungen Männern ausdrücken wollen, die „eine oft von den Familienangehörigen und Mitbrüdern nicht geteilte Entscheidung getroffen haben“, hieß es aus dem Presseamt des Vatikans. Der Papst zeigt also bewusst Nähe und Verständnis zu verheirateten Priestern. Warum schafft er dann den Pflichtzölibat nicht ab? Weil er diese und viele andere Fragen nicht autoritär ­abändern will. Durch Worte und Taten lädt er die Kirche andauernd ein, sich zu erneuern. Aber immer wieder lässt er merken: Nicht ich, Bischof von Rom, sondern du, katholische Kirche, du musst dich selber erneuern. Es muss dir genügen, dass ich dich dazu ermuntere. Papst sein heißt heute nicht mehr, alles in der Kirche zu können und zu dürfen. Danken wir Gott, dass wir endlich einen Papst haben, der freiwillig auf die Machtfülle verzichtet, die ihm das Erste Vatikankonzil (1870) zuschreibt. Hoffentlich gibt es für seine Nachfolger klare Regeln, die einen Rückfall in diesem Punkt verhindern.

Pfr. Helmut Rohner,

Bahnhofstrasse 18/10,

Dornbirn

<p class="caption">Papst Franziskus lädt die Kirche immer wieder ein, sich zu erneuern. AFP</p>

Papst Franziskus lädt die Kirche immer wieder ein, sich zu erneuern. AFP

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