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Willkommen im Anthropozän

Schmetterlingskundler Prof. Dr. Aistleitner vom Umweltreferat der Naturfreunde ignoriert in seiner Lesermeinung zum Klimawandel, dass unsere Vorfahren im Miozän noch mehr den Gibbons als dem Menschen geglichen haben. In der erwähnten warmen Römerzeit bewohnten gerade einmal 300 Mill. Leute die Erde, und nur in Asien haben damals ein paar Menschlein fossil geheizt. Heute prägen 7,4 Mrd. Exemplare des Homo sapiens die Welt, 2050 werden es laut UNO-Prognose etwa 9,8 Milliarden sein.

Wir sind im Anthropozän angekommen, und Klimaschutz heute bedeutet den Schutz von Menschenleben in unserer Zukunft. Vor drei Jahren haben 2500 Klimaforscher aus der ganzen Welt ihre Unterschrift unter die folgenden drei schlichten Kernaussagen des von ihnen erarbeiteten Weltklimaberichtes gesetzt: „Die Erwärmung des Klimasystems ist eindeutig.

Der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem ist sicher. Die Begrenzung des Klimawandels erfordert eine substanzielle und nachhaltige Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen.“ (IPCC AR 5 WG1 SPM 2013). Wer wissenschaftliches Arbeiten kennt, weiß wie hart in der Scientific Community gerungen wird, bis Wörter wie „eindeutig“ und „sicher“ in so bedeutende Botschaften Eingang finden. Von den Naturfreunden als Umweltorganisation wünsche ich mir, dass sie sich darum bemühen, den Treibhausgasausstoß unserer Gesellschaft rasch, essenziell und nachhaltig zu reduzieren. Klimaschutz-Nebelgranaten, wie dieser Leserbrief, dienen dieser Sache nicht.

Dipl. Natw ETH Rochus Schertler,

Naturschutzbund Vorarlberg,

Am Bach 4, Dornbirn

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