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Riedstraße – und kein Ende

VN-Bericht vom 23. November 2016.

VN-Bericht vom 23. November 2016.

Mit der VN-Schlagzeile „Wien winkt Riedstraße durch“ wurden wieder umweltbesorgte Bürger im Rheindeltagebiet geschockt. Ich habe trotz beschwichtigender Aussagen der Grünen Angst, dass hier so nach und nach unumkehrbare Schritte gesetzt werden. Wenn nämlich Bagger auffahren, ist es zu spät. Wie in Leserbriefen bereits mehrfach kritisiert, wird dieses aufgrund miserabler Riedbodenverhältnisse auch technisch schwierige Projekt grenznah zum Naturschutzgebiet und zudem an der breitesten Stelle zwischen beiden Autobahnen, weitergetrieben. Zudem ist dies eine glatte Brüskierung beider Bürgermeister/Gemeindevertretungen der baulich stark betroffenen Gemeinden Höchst und Fußach. Diese gaben nämlich ihre Projektzustimmung nur bei einer Untertunnelung des Rheins, und darauf wird bislang einfach nicht öffentlich eingegangen. Zudem ist im Plan „Entlastungsstraße Z“ ca. 80 % der Ried-Streckenführung als Unterflur/Tunnel eingezeichnet und daher ist unverständlich, dass man ausgerechnet das letzte Projektteilstück, nämlich den Rhein samt Wohngebiet „Brugg“ zu untertunneln, beharrlich ignoriert. Folglich kann ich nur die Angst vor allzu hohen Kosten vermuten, aber die bereits geschätzten Gesamtkosten von rund eine Milliarde Euro sind nur ein Problem von vielen. Wirklich gewaltige Kosteneinsparungen für den Steuerzahler gäbe es nur bei der wesentlich kürzeren (nur ca. zwei km) Variante im Raum Mäder, oder bei einer Fortsetzung der Schnellstraße von Dornbirn kommend mit Untertunnelung von Lustenau-Süd.

Egon Troy,

Gießenstraße 9,

Fußach

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