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Heliskiing und Tourenfahrer

Die Glaubensfrage Heliskiing muss auch noch in den Vorarlberger Landtag, wie seinerzeit die Skifahrerlimitierung in Lech-Zürs. Sie wurde von der Politik zur Reduktion des Straßenverkehrs erzwungen, im Landtag beschimpft und wird aktuell als Maßnahme zur Qualitätssicherung bejubelt. Erforderlich ist sie selten. Heliskiing ist auch ein Baustein für die Exklusivität des Spitzenskiortes Lech-Zürs, ebenfalls umstritten, aber wichtig. Die zwei Landepunkte und die erschlossenen Skiabfahrten sind klar begrenzt. Die im Winter dort nicht vorhandenen Wildtiere werden nicht gestört. Anders ist das durch die allgegenwärtigen Tourenfahrer, aber die steigen ja „nur“ querfeldein auf. Wir Lecher wissen am besten, wie Qualitätstourismus zu gestalten ist. Heliskiing gehört dazu. Der Landtag möge sich mit dem riesigen Wegenetz quer durch die Alpen bzw. Wildtiereinstandsgebiete, den teils neuen Güterwegen und den Seilbahnen zu Alpenvereinshütten sowie deren Materialversorgung auch mit dem Heli befassen. Im Vergleich dazu ist Heliskiing ein Klacks. Wir brauchen es auch zum Training der Piloten. Wenn man schwer verletzt irgendwo im Gelände liegt, fragt niemand nach Querfinanzierung des Helis. Dann ist er auch bei schlechter Sicht einfach notwendig. Der Umweltschutz wird nur aus Glaubensgründen bemüht. Jeder will dreinreden, damit niemandem langweilig wird. Es gäbe viel wichtigere Dinge für politische Diskussionen.

DI Michael Manhart,

Tannberg 185, Lech

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