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Heliskiing und Naturschutz

Als Glaubensfrage bezeichnet DI Manhart, wie man zu Heliskiing steht (VN, 29. 11. 2016). Da hat er sicher recht. Es ist der Glaubensinhalt, der die beiden Positionen unterscheidet. Ist es der Mammon, die Exklusivität und die immerwährende Expansion, an die geglaubt wird, oder ist es die Verpflichtung zu einem achtsamen Umgang mit der Natur, zur Selbstbeschränkung, die wenigstens auf die dekadentesten Auswüchse verzichtet, um ruhebedürftigen Menschen und Tieren auch noch einen Platz zu lassen. Dass wir so nicht weitermachen können wie bisher, ist den meisten Menschen klar geworden. Wenn es dort keine Wildtiere im Winter gibt, wie Herr Manhart meint, wieso heißt es in der wildbiologisch-jagdwirtschaftlichen Stellungnahme des Amtssachverständigen: „Kritisch sind hier vielmehr künstlich ausgelöste Lawinenabgänge: Diese führen zu einer Gefährdung von Schneehühnern, welche mitunter sogar lebensbedrohend für die Tiere sein könnte.“ Auch wenn sich die gesamte Stellungnahme von einem Satz zum anderen widerspricht, geht der Gutachter davon aus, dass es dort auch im Winter Tiere gibt. Wenn diese dazu noch streng geschützt sind, (Anhang I Art) so sollte daraus auch konsequenterweise der richtige Schluss gezogen werden. Und zuletzt: Wer argumentiert, dass die Piloten Heliskiing zum Training benötigen, hat keine Argumente.

Franz Ströhle,

Sonnengarten, Höchst

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