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Kein „New Deal“ mit Lopatka

„Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr“: Die lange Tradition der ÖVP, den eigenen Parteichef zu desavouieren, ist wieder um ein Kapitel reicher. Schon erstaunlich, mit was für Kollateralschäden diese Bundespräsidentenwahl so aufwartet. Seine (vermeintliche) strategische Genialität hat Klubobmann Lopatka schon beim Abwerben der Stronach-Mandatare eindrücklich unter Beweis gestellt. Der damalige Kommentar zu diesem Schachzug: „Die ÖVP wird jünger, weiblicher und moderner.“ Wie aber aus ehemaligen Stronach-Parlamentariern quasi über Nacht glaubwürdige ÖVP-Klubmitglieder werden, das weiß nur Lopatka. (Mit solch leicht zu durchschauenden politischen Spielchen schadet man letztlich dem Ansehen der eigenen Partei.) Nach dieser öffentlich inszenierten Demontage von Parteichef Reinhold Mitterlehner wartet man schon gespannt, wann die ÖVP ihren Hoffnungsträger Sebastian Kurz inthronisiert. Obwohl, wie man es vermeiden will, unter H. C. Straches Taktstock die zweite Geige spielen zu dürfen, das weiß nur einer: Reinhold Lopatka. Mit Klubobmann Lopatka kann man zwar Deals machen, aber keinen „New Deal“.

Peter Morstein,

Dollaweg, Tschagguns

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