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Vandalismus zu Halloween

Horrorclowns stellten Montagnacht in Vorarlberg offenbar nichts an. Foto: APA

Horrorclowns stellten Montagnacht in Vorarlberg offenbar nichts an. Foto: APA

Polizei verzeichnet eher ruhige Halloween-Nacht. Horrorclowns machten sich rar.

Schwarzach. (VN-pes) Gewalttaten blieben aus, Sachbeschädigungen im Rahmen des Normalen und Horror-clowns blieben Gerüchte: Die Halloween-Nacht von Montag auf Dienstag fiel in Vorarlberg eher ruhig aus. „Es ist nicht mehr passiert, als an einem ganz normalen Wochenende“, sagt Polizeisprecher Horst Spitzhofer.

Die Liste der Anzeigen, die bis Dienstag bei der Polizei eingingen, liest sich jedoch fast wie das Protokoll einer Mainacht. Da wurde in Bregenz ein Kinderwagen angezündet, in Riezlern eine Scheibe eingeschlagen, ein Auto in Feldkirch mit Farbe besprüht und in Fußach wurde ein Briefkasten gesprengt. „Hier sind uns die Täter bekannt, sie werden angezeigt“, sagt Spitzhofer.

Sogenannte Horrorclowns, die Passanten erschrecken oder angreifen, richteten offenbar nichts Böses an. „In Feldkirch-Tosters sollen zwei Horrorclowns Kinder erschreckt haben, wir trafen aber weder Clowns noch Kinder an“, erläutert Spitzhofer. Eine Gruppe von acht Gruselclowns beunruhigte Anwohner in der Bregenzer Achsiedlung, auch sie waren jedoch nicht auffindbar, als die Polizei nach dem Rechten sah.

Eierwerfer

In den USA ist es Brauch, dass Kinder an Halloween verkleidet von Haus zu Haus gehen und um Süßigkeiten bitten. Wer geizt, der handelt sich einen Streich ein, dann werden zum Beispiel Eier gegen die Hausfassade geworfen. Hierzulande nehmen Chaoten bisweilen Halloween als Vorwand, um Häuser mit Eiern zu bewerfen. Spitzhofer waren bis Dienstagnachmittag jedoch keine Fälle bekannt.

Anders im Schweizer Kanton St. Gallen, wo die Beamten stolz berichten, dass 130 Eier sichergestellt wurden, bevor diese für Sachbeschädigungen verwendet werden konnten. Im Kanton waren Polizisten in Zivil auf Streife, dort gab es einige Sachbeschädigungen. In auffallend vielen Personenkontrollen hatten Jugendliche gefährliche Gegenstände dabei. Darunter befanden sich Baseballschläger, Messer, Waffenimitate und pyrotechnische Gegenstände. Als Teil der Verkleidung ließen die Beamten diese Bewaffnung nach eigenen Angaben nur selten durchgehen.

Das Phänomen Horror-Clown war ein allgegenwärtiges Gesprächsthema unter den Jugendlichen, berichten die St. Gallner Beamten, sie wurden oft als Grund für die Bewaffnung aufgeführt. Personen mit Clownmasken wurden direkt angesprochen und auf die Verhaltensregeln aufmerksam gemacht. Einigen Uneinsichtigen mussten nach solchen Gesprächen die Masken eingezogen werden.

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