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Zum Gedenken

ÖKR Ignaz Hiller

Egg. Auf den Titel „Ökonomierat“ hat er nicht viel Wert gelegt. Es war ihm viel wichtiger,

für die Allgemeinheit zu wirken und Gutes zu tun in der Landwirtschaft, der Gemeinde, der Pfarre. Ignaz Hiller, „Nägeles Naze“, wurde am 14. April 1933 als ältestes von vier Kindern den Eltern Anton und Mina in Egg geboren, besuchte hier die Pflichtschule und war ein sehr aufgeweckter Bub. Als Fünfjähriger verlor er die Mutter. Kriegs- und Nachkriegsjahre prägten seine Jugendzeit. Doch Naze hat sein Leben gelebt durch alle Schwierigkeiten, immer im Vertrauen darauf, dass Gott seinen Weg mitgeht. In Irma Bereuter aus Alberschwende hat er seine Begleiterin fürs Leben gefunden, die in Liebe und Treue fast 55 Jahre den Weg mit ihm gegangen ist. Die Kinder Stefan und Petra, Enkel und Urenkel brachten Leben, Abwechslung, Freude und neue Lebensaufgaben ins Haus. Trotz Nazes vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten stand die Familie an erster Stelle. „Alles im Leben hat zwei Seiten“, war sein Spruch.

Am Karfreitag geboren, am Sonntag ist er in das neue Leben hinübergegangen. Sein gelebter Glaube: Der Sonntag war Ruhetag und Gottesdiensttag trotz vieler Arbeit.

Naze war Landwirt mit Leib und Seele. Er hat sich auch eingebracht bei der Hackschnitzelheizung, bei Güterwegerstellungen, Grundzusammenlegungen, beim Bau neuer Alphütten, in der Gemeindevertretung, der Pfarre; und noch vieles hat er initiiert oder mitgetragen. Im März 2015 bekam er die Diagnose akute Leukämie. Er ist gefasst und bewusst den Weg mit seiner Krankheit gegangen, immer wunderbar begleitet von seiner Irma. Daheim konnte er Abschied nehmen von dieser Welt. Nazes Bruder, Pfarrer Ferdinand, leitete die Gottesdienste. Ortspfarrer Friedl Kaufmann und die mit der Familie gut bekannten Priester Josef Senn, Anton Bereuter und Richard Flatz zelebrierten den Verabschiedungsgottesdienst mit. Der Schwendechor, die Sängerinnen und Angehörige gestalteten mit. Ein Satz aus der Predigt von Pfr. Friedl, der zeigt, wie Naze seinen Glauben vertrauend gelebt hat: „Der Tod bringt uns immer wieder zum Schweigen, der Glaube zeigt uns die andere Seite des Lebens: die Ewigkeit, die Vollendung.“ Und diese Vollendung wünschen wir Naze nach den Mühen seiner Krankheit.

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