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“Man sollte sich nicht zu wichtig nehmen”

Reinhold Krutzler mit seinem Paradewein „Perwolff“. VN/Ger

Reinhold Krutzler mit seinem Paradewein „Perwolff“. VN/Ger

Burgenländischer Paradewinzer Reinhold Krutzler präsentierte seine Weine im Land.

Schwarzach. (VN-sca) “Der Winzer soll jeden Morgen seinen Weinberg grüßen”, dann werde der Rebensaft auch gut, besagt eine unter Weinbauern wie Weintrinkern kursierende Weisheit. Wohl wissend, dass dies für einen Winzer heute gar nicht mehr möglich ist. Denn wie soll das Reinhold Krutzler aus Deutsch-Schützen im tiefsten Burgenland schaffen, wenn er zwischen Bregenz, Shanghai und New York seine Weine zu Degustationen begleitet, mit Kunden plaudert und den Weintestern dieser Welt Rede und Antwort steht? Anlässlich einer solchen Verkostung weilte der Spitzenwinzer aus dem Südburgenland in Vorarlberg und gab Auskunft über seine Philosophie des Weinmachens.

“Das Wichtigste beim Weinmachen ist, sich selbst nicht am wichtigsten zu nehmen” sagt Krutzler, der sich nach wie vor am Weinberg und im Keller am wohlsten fühlt. Mit dem “Perwolff” ist den Krutzlers eine Ikone des österreichischen Weins geglückt. Dass der Wein 1992 nicht ein einmaliges Highlight blieb, sei der Erfahrung und der guten Ausbildung zu verdanken. Und den Voraussetzungen am Eisenberg, der mit seinem Mikroklima und dem Boden der ideale Ort sei, um große Weine zu schaffen. Das dürfte auch heuer gelingen, denn bisher hat das Wetter hervorragend mitgespielt. Zehn Jahre soll der Wein aber im Keller liegen, empfiehlt der Winzer. Wer weniger Geduld hat, für den wurde eine “Jungweintrinker-Linie” geschaffen. Und es gibt einige Flaschen Welschriesling für Weißweintrinker.

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