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Hinter den Kulissen. Politik, Personen und Parteien

Pannen und exotische Mücken

Setzt auf „Anfragen an Parteifreunde“: Martina Rüscher. VN

Setzt auf „Anfragen an Parteifreunde“: Martina Rüscher. VN

Zu neuen Ufern. Emotionelle Worte des Lobes von den Landesräten Katharina Wiesflecker (52, Grüne) und Johannes Rauch (57, Grüne) sowie Standing Ovations von langjährigen Funktionären der Grünen. Darüber durfte sich Cornelia Matt (52) als langjährige Geschäftsführerin und Marketingleiterin beim Gemeindetag der Vorarlberger Grünen freuen. Matt, die sich organisatorisch über zehn Jahre hinweg bei insgesamt 14 Wahlkampagnen von Gemeinde- bis hin zu Nationalratswahlen für die Gruppierung erfolgreich ins Zeug geworfen hatte, macht sich nämlich beruflich auf zu neuen Ufern: Die Feldkircherin übernimmt nach ihrer Karriere bei den Grünen die Geschäftsleitung der gemeinnützigen Einrichtung Kaplan Bonetti GmbH in Dornbirn.

 

Kommunikation. Eigentlich sollte der geneigte Bürger davon ausgehen können, dass die Mitglieder einer Partei oder eines Regierungsbündnisses zuweilen miteinander reden. Möglichkeiten dazu gäbe es jedenfalls zuhauf, möchte man meinen. Oder doch nicht? Die Frage stellt sich, wenn Regierungsmitglieder von Fraktionskollegen mit Anfragen konfrontiert werden. Jüngstes Beispiel: Martina Rüscher (44, VP) will als Gesundheitssprecherin von ihrem Parteifreund und Gesundheitslandesrat Christian Bernhard (53, VP) in einer offiziellen Anfrage wissen, was das Land im Hinblick auf „das vermehrte Auftauchen exotischer Mücken“ im Land zu tun gedenke. Und Rüscher bringt dabei Fälle ins Spiel, über die schon vor Monaten ebenso berichtet wurde wie über Maßnahmen. Rüscher wolle „eben in Übung bleiben“, wird jetzt im Landhaus süffisant kolportiert. Schließlich betreibt die wortgewandte Politikerin neben ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete auch eine Kommunikationsagentur in Andelsbuch – und scheut sich nicht davor, in ihrer E-Mail-Signatur beide Jobs in die Waagschale zu werfen.

 

Konfetti. Ein Festakt in der Zentrale der Erste Group in Wien wurde am Freitagvormittag abrupt durch einen Fehlalarm beendet. Eine Konfettikanone hatte die automatische Sprinkleranlage ausgelöst, kalte Wasserschauer ergossen sich über Ehrengäste wie den in Hohen­ems geborenen Finanzminister Hans Jörg Schelling (62, VP) sowie Hausherr und Konzernchef Andreas Treichl (64) und Journalisten. Die Bank eröffnete am vorgezogenen Weltspartag ihren „Financial Life Park“ am Erste-Campus. Nach Ansprachen von Schelling und Treichl machte sich der Finanzminister dran, im Foyer vor dem interaktiven Finanzschulungszentrum für Kinder und Jugendliche das obligate Band zu durchschneiden. Ein musikalischer Tusch, ein Knall: Und neben buntem Konfetti regnete es kaltes Löschwasser von oben. Die Teilnehmer hatten alle Hände voll zu tun, sich selbst samt Laptops, Handys und Jacken ins Trockene zu bringen. Schelling nahm‘s mit Humor. Als die Tonanlage nach ein paar Schreckminuten wieder angeworfen wurde, meinte er nur, der Financial Life Park sei jetzt eröffnet und getauft.

Zitate der Woche

Auf den Märkten ziehen die Preise an. Die Bauern spüren noch viel zu wenig Dynamik nach oben.

Othmar Bereuter,
Milch-Experte, im VN-Gespräch

Die Tourismusbranche wird im Winter im Schnee stehen gelassen.

Josef Schellhorn, Neos, Hotelier

So wahr mir Gott helfe.

Norbert Hofer, FP,
Präsidentschaftskandidat,
ruft den Allmächtigen an

 

Weder in der katholischen noch in der evangelischen Kirche herrscht eine vorbehaltlose Willkommenskultur für rechtspopulistische Politiker.

Kurt Remele, Theologe, Graz

 

Das Kreuz gehört ins Klassenzimmer.

Reinhold Lopakta, VP, Klubchef

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