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Pädagogische Idee als Faktor für Stadtentwicklung

Faktor für Feldkirchs Stadtentwicklung: das alte Gymnasium.

Faktor für Feldkirchs Stadtentwicklung: das alte Gymnasium.

Das Pädagogische Förderzentrum könnte Feldkirchs Zentrum verlassen.

Feldkirch. (VN-gms) Im Zentrum von Feldkirch, zwischen Marktgasse dem Montforthaus, liegt das alte Gymnasium, im Volksmund “Kiste” genannt. Im Gebäude befindet sich seit 1977 das Pädagogische Föderzentrum (PFZ). Hier werden Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichtet. Im Zuge der Forderung nach stärkerer Inklusion wird dieser Unterricht verstärkt in den Regelschulen angeboten. Die Schulform des PFZ wird von vielen Seiten infrage gestellt. In Feldkirch beschäftigt man sich mit diesen Veränderungen. Bei der Volksschule Altenstadt steht eine Renovierung und Erweiterung an. So arbeiten die Lehrerkollegien von PFZ und VS Altenstadt seit Kurzem unter fachkundiger Begleitung an einem gemeinsamen pädagogischen Konzept. Vizebürgermeisterin Barbara Schöbi-Fink begrüßt die Idee: “Es wäre schön, wenn das funktionieren würde.” Aber sie weist als zuständige Stadträtin darauf hin, dass man noch ganz am Anfang des Prozesses stehe. 

Städtebauliche Konsequenz

Ein gemeinsames pädagogisches Konzept und das Auflassen des PFZ-Standorts in der Innenstadt hätte städtebauliche Konsequenzen. Immerhin ist das Gebäude eine der wichtigsten Immobilien im Besitz der Stadt. Der Gymnasiumplatz zwischen dem Montforthaus und der “Kiste” steht zudem in Diskussion, seit die Neos von den Bürgern Ideen für eine bessere Nutzung suchen. Neos-Stadtvertreter Georg Oberndorfer sieht im Gebäude ein enormes städtebauliches Potenzial, gerade im Zusammenspiel mit dem ungenützten Platz.

Das sieht Edgar Eller, Geschäftsführer des Stadtmarketings, ähnlich. Bezüglich der Neos-Ideen für den Gymnasiumplatz ist er zwar eher abwartend. “Man muss der Bevölkerung auch Zeit geben, sich den Platz selber anzueignen”, bremst er zu starke Nutzungsgedanken ein. Aber eine leer stehende “Kiste” wäre ein “game changer” so Eller. Denn eine neue Nutzung des alten Gymnasiums könnte ganz neue Möglichkeiten für die städtebauliche Entwicklung Feldkirchs eröffnen. Bereits beim Bau des Montforthauses hatte man über eine Verbindung des Platzes mit der Marktgasse nachgedacht, und die Tiefgarage wurde so geplant, dass das Gebäude einfach daran angeschlossen werden kann. Zusätzlich böte sich gegebenenfalls auch die Turnhalle für eine alternative Nutzung, etwa als Markthalle, an. Was aber wirklich mit den Gebäuden passieren könnte, hängt nun erst einmal von den Pädagogen ab. Die Sanierung der VS Altenstadt ist jedenfalls für das Jahr 2018 geplant.

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