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Zoff bei Planung für das neue Sportgymnasium

von Klaus Hämmerle
So war das vor gut einem Jahr: Die Schüler des Sportgymnasiums protestierten gegen die Lärmbelastung.  Foto:VN/Paulitsch

So war das vor gut einem Jahr: Die Schüler des Sportgymnasiums protestierten gegen die Lärmbelastung. Foto:VN/Paulitsch

BORG Schoren soll acht Klassen des Oberstufenzweigs in den Neubau ziehen lassen.

Dornbirn. Noch ehe der Aushub für den Neubau des Sportgymnasiums im Areal der HTL in der Dornbirner Höchsterstraße gemacht ist, gibt es Ungemach. Und das hat nicht einmal mit dem Sportgymnasium selbst zu tun. Im Neubau sollen nämlich Klassen anderer Schulen aufgenommen werden. Weil das Ministerium dabei an das BRG/BORG Schoren denkt und alle acht Klassen des Oberstufenzweigs ins neue Schulgebäude verfrachten will, regt sich im Schoren heftiger Widersand.

Spiegel will Tempo

„Mit diesen Plänen bin ich erstmals im Mai von den höchsten Vertretern des Landesschulrats konfrontiert worden“, berichtet Schoren-Direktor Reinhard Sepp (53). „Natürlich konnte ich diesen Ideen nicht zustimmen. Das habe ich auch ganz klar deponiert.“ Der vollen Unterstützung seiner Lehrerschaft konnte sich Sepp schnell sicher sein, bald auch jener von Schülern und Eltern.  Direktorkollege Josef Spiegel (60) vom Sportgymnasium hat Verständnis für die Sorgen am Schoren, stellt aber die Interessen seiner Schule in den Vordergrund. „Unser Interesse muss es sein, dass wir möglichst schnell einen Neubau bekommen und so unsere unzulängliche Raumsituation endlich beenden können.“

In die Schlagzeilen gerückt war das Sportgymnasium vor gut einem Jahr, als Schüler, Lehrer und Eltern gegen die Lärmbelästigungen im Zuge der Messehallensanierung klagten und öffentlich dagegen protestierten. Im Zuge dessen forderten sie einen raschen Neubau der Bildungsanstalt an einem anderen Standort.

Was Mennel will

Dass ein Neubau am Standort bei der HTL kommt, ist fix. Die Frage ist jetzt nur, wann. Schullandesrätin Bernadette Mennel will beim Ministerium in Wien eine Lösung durchbringen, die das BRG/BORG Schoren nicht tangiert. „Ich stehe in Kontakt mit dem Ministerium und habe vor Kurzem auch schriftlich unsere Vorschläge geäußert“, betont Mennel gegenüber den VN. „Wir würden uns wünschen, dass der Neubau beim Sportgymnasium die Raumbedürfnisse der danebenliegenden HTL mitberücksichtigt und das Gymnasium Schoren seinen Oberstufenzweig am Standort behält. Auch wenn das die teurere Lösung ist“, präzisiert Mennel. Sie erwartet eine baldige Antwort aus dem Ministerium.  Was Mennel nicht will: eine Verzögerung des Neubaus.

Ich wünsche einen raschen Neubau des Sportgymnasiums.

Josef Spiegel
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