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Einbürgerungen nehmen zu

von Michael Gasser

Nach Jahren mit Rückgang steigt die Nachfrage nach rot-weiß-rotem Pass.

Bregenz. (VN-mig) Der österreichische Pass gewinnt bei Ausländern wieder an Attraktivität. Das zeigen jüngste Zahlen der Statistik Austria. Allein zwischen Jänner und September dieses Jahres wurden österreichweit 6278 Einbürgerungen registriert – 3,1 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahrs. Vorarlberg zählt zu den Bundesländern mit den größten Steigerungsraten. Mit 338 Staatsbürgerschaftsverleihungen legt das westlichste Bundesland um 13,4 Prozent zu. Der zuständige Landesrat Erich Schwärzler (63) begründet die Steigerung unter anderem mit einer neuen Frist, die eine Einbürgerung bereits nach sechs Jahren erlaubt, sofern die Sprachkenntnisse entsprechend sind. „Wir haben viele im Land, die mit viel Ehrgeiz Deutsch lernen und so eine Einbürgerung beantragen können“, sagt Schwärzler. Zudem spiele wohl auch das Sicherheitsgefühl im Heimatland eine Rolle.

Das trifft speziell auf die Türkei zu, wo die meisten in Vorarlberg lebenden Neo-Österreicher herkommen. 139 der 338 Einbürgerungen gehen auf ihr Konto. Es folgen Bosnien und Herzegowina (40) und Serbien (29).

Der langfristige Trend zeigt dennoch eine rückläufige Entwicklung. Zu Anfang der 2000er-Jahre lag die Einbürgerungsquote in Vorarlberg bei über sechs Prozent. Zuletzt waren es 0,8 Prozent.

Es gibt viele im Land, die mit viel Ehrgeiz Deutsch lernen.

LR Erich Schwärzler
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