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Engagierte Jugendliche erhalten Belohnung

Landeshauptmann Markus Wallner zeigt Madlen Ammann (l.) und ­Magdalena Maier (rechts) das aha plus. Foto: VN/Nussbaum

Landeshauptmann Markus Wallner zeigt Madlen Ammann (l.) und ­Magdalena Maier (rechts) das aha plus. Foto: VN/Nussbaum

Das aha plus Anerkennungssystem startet in die Pilotphase.

Dornbirn. (VN-jun) Egal ob als Übungsleiter in einem Fußballverein, als Gruppenleiter bei den Pfadfindern oder als Aushilfe im Kindergarten – freiwilliges Engagement ist ein bedeutender Faktor für die Lebensqualität im Land. Etwa jeder Zweite ist in Vorarlberg ehrenamtlich tätig. Dabei weisen die jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren das höchste Engagement-Potenzial auf.

Um dieses Potenzial zu aktivieren, haben das Jugendinformationszentrum aha, der Fachbereich Jugend und Familie des Landes Vorarlberg und das Büro für Zukunftsfragen ein Anerkennungssysten zur gezielten Förderung von Jugendengagement entwickelt. „Mit aha plus wollen wir einerseits junge Vorbilder vor den Vorhang holen und ihre Leistungen anerkennen“, sagt Landeshauptmann Markus Wallner zum Start der Pilotphase am gestrigen Mittwoch. „Andererseits wollen wir noch mehr Jugendliche motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren.“

Punkte sammeln

Für die freiwillige Tätigkeit, im Rahmen von Projekten, in Vereinsfunktionen oder bei gemeinnützigen Aktionen, können junge Menschen Punkte sammeln. Diese werden über ein digitales System erfasst und können wiederum gegen Anerkennungen, sogenannte Rewards, eingelöst werden. „Belohnungen gibt es aber nicht in Form von Geld, sonder vielmehr in Form von sinnvollen Produkten oder besonderen Erfahrungen“, erklärt Wallner. So können Jugendliche die gesammelten Punkte beispielsweise für einen Snowboardtag mit Gigi Rüf oder ein Wohnzimmerkonzert einlösen. Zudem besteht die Möglichkeit, in verschiedene Berufe im Land zu schnuppern. „Dass wir Jugendliche für unser Engagement solche Belohnungen bekommen, finde ich super. Das spornt mich noch mehr an“, sagt Madlen Ammann (15), die sich bei der Harmoniemusik Bartholomäberg engagiert. Eine landesweite Ausweitung des Anerkennungssystems ist für Herbst 2017 geplant.

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