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Neue Skischaukel ist startklar

von Tony Walser

Rekordbauzeit: Arlberger Megaprojekt ist fertiggestellt und wartet auf Wintersportler.

Zürs, Stuben. Dabei ging es um den Bau vier neuer Liftanlagen zwischen Zürs, der Alpe Rauz und Stuben mit einer Gesamtlänge von 6575 Metern (Grafik). Als Betreiber des größten Liftprojekts der letzten Jahre am Arlberg fungierten die Ski Zürs AG sowie die Arlberger Bergbahnen AG. Die Höhe der Gesamt­investition wird mit rund 45 Millionen Euro beziffert. Der Startschuss für die Umsetzung der Pläne, die bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert als Vision gewälzt wurden, erfolgte am  18. April dieses Jahres.

Mehr als 305 Pistenkilometer

Damit weist die Region Arlberg bundesweit das größte zusammenhängende Wintersportgebiet auf. Insgesamt 87 Liftanlagen und unterm Strich mehr als 305 Kilometer Abfahrten warten jetzt auf Skifans. Auf Skiern sind damit sowohl die Wintersport­eldorados Lech und Zürs als auch St. Anton und St. Christoph im benachbarten Tirol erreichbar. Darüber hinaus können beispielsweise Wintersportfans aus Tirol dank der neuen Skischaukel über Lech und die Aufstiegshilfe Auenfeldjet auf zwei Brettern sogar Schröcken im Bregenzerwald erreichen. Philipp Zangerl (41), der als Vorstand der Ski Zürs AG das Großprojekt am 18. April 2016 gestartet und federführend abgewickelt hat, hat jetzt Grund zur Freude. Die Skischaukel ist mehr als eine Woche vor dem Beginn der Wintersaison am 2. Dezember startklar.

Betriebsbewilligung liegt vor

„Wir konnten damit das Vorhaben eine Woche früher als geplant fertigstellen“, sagt Zangerl und denkt zurück an Zeiten, da sich bis zu 270 Arbeiter (!) auf den Liftbaustellen tummelten. Jetzt muss nur noch General Winter am Arlberg für eine entsprechende Schneedecke sorgen, dann steht dem Betriebsstart nichts mehr im Weg. Auch die Betriebsbewilligung liegt laut Zangerl bereits vor: „Die Abnahme der Anlagen durch Mitarbeiter des Ministeriums erfolgt am Donnerstag.“ Auch im Hinblick auf die Umwelt bringt der Liftneubau Erfreuliches: Dank neuer Flexenbahn sind 120 Busfahrten, die während der Wintersaison zwischen der Alpe Rauz und Zürs täglich für Skifans notwendig waren, endgültig Geschichte. Hocherfreut über den Verbindungslift zwischen Rauz und Albona zeigt man sich in Stuben. Dort fühlen sich Hoteliers und Gastronomen nunmehr mit den Tourismusregionen Lech und Zürs sowie St. Anton enger verbunden.

Probebetrieb nach Oberlech

Im benachbarten Lech müssen sich die Betreiber des Neubaus der Bergbahn nach Oberlech hingegen noch ein paar Tage gedulden. „Seit Donnerstag läuft der Probebetrieb“, sagt Betriebsleiter Walter Langenfelder (59) auf Anfrage der VN. Die Betreiber gehen davon aus, dass die völlig erneuerte Kabinenbahn zwischen dem Ortszentrum und Oberlech am 7. Dezember vom Experten des Ministeriums unter die Lupe genommen wird und die Betriebsbewilligung einen Tag später vorliegt.

Die Bergbahn Oberlech war in die Jahre gekommen und wurde in den letzten Monaten völlig erneuert. Sowohl Tal- und Bergstation als auch Kabinen und Seilbahnstützen wurden im Rahmen der Bauarbeiten ausgetauscht. Bisher fanden in einer Kabine rund 30 Fahrgäste Platz, jetzt sind es 80.

Wir konnten das Projekt schneller als geplant fertigstellen.

Philipp Zangerl, Vorstand Ski Zürs
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