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Neue Bahn am Ifen nimmt Fahrt auf

von Geraldine Reiner
Die neue Olympiabahn überwindet zwischen Tal- und Bergstation einen Höhenunterschied von 590 Metern. KBB

Die neue Olympiabahn überwindet zwischen Tal- und Bergstation einen Höhenunterschied von 590 Metern. KBB

Olympiabahn vor der Premiere – nächstes Großprojekt im Kleinwalsertal bereits in den Startlöchern.

Riezlern. (VN-ger) Das maximale Stauziel des neuen Schneiteichs ist erreicht. Die neue Beschneiungsanlage läuft auf Hochtouren. Der Countdown für ein weiteres Projekt läuft: Am 17. Dezember wird die neue Olympiabahn am Ifen offiziell in Betrieb genommen.

Die im Februar 2016 gegründete „Skiliftgesellschaft links der Breitach“ hat knapp sechs Millionen Euro in den neuen Skilift investiert. Die laut den Betreibern schnellste Sechser-Sesselbahn Vorarlbergs wurde anstelle des Kurvenschlepplifts errichtet. In 63 beheizbaren Sesseln bringt die Anlage mit einer Geschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde künftig bis zu 2000 Personen pro Stunde auf den Berg. Neben der Olympiabahn sind auch Trink- und Abwasserleitungen zur Bergstation Hahnenköpfle, eine Beschneiungsanlage sowie ein Schneiteich neu gebaut worden. Mit den insgesamt 74 Schneekanonen können am Ifen künftig 13 Pistenkilometer beschneit werden. Elf Pistenkilometer sollen als Naturschneepisten erhalten bleiben. 

Schrittweise Modernisierung

Nachdem die Kleinwalsertaler das erste Modernisierungskonzept am Ifen mit Panoramabahn bei einer Volksabstimmung im Jahr 2012 abgelehnt hatten, wird das Skigebiet nun schrittweise modernisiert. In einem ersten Anlauf sollen knapp 30 Millionen Euro in die neu fusionierten Skigebiete Ifen, Walmendingerhorn (Kleinwalsertaler Bergbahn AG) und Heubergarena (Robert Haller und Toni Haller) investiert werden. Am 12. April dieses Jahres wurde die erste Bauetappe in Angriff genommen, die nächste steht unmittelbar bevor. Bereits 2017 sollen die Ifenbahn und die Hahnenköpflebahn um 20 Millionen Euro durch neue Zehner-Kabinenbahnen ersetzt werden. „Wir planen für nächstes Jahr, es müssen aber noch ein paar Dinge geklärt werden“, erläutert Geschäftsführer Augustin Kröll. Auf lange Sicht sehen die Pläne der „Skiliftgesellschaft links der Breitach“ vor, ein Skiraum ohne Grenzen zu schaffen, vom Walmendingerhorn bis hin zum Fellhorn und zurück.

Kritische Stimme

Der Landschaftsschutz Kleinwalsertal sieht an den Baumaßnahmen am Ifen positiv, dass in dem neuen Projekt wesentliche Forderungen des Vereins berücksichtigt wurden. „Der Bau des Beschneiungsteiches und der Olympiabahn stellen erhebliche Eingriffe in die Natur dar und sind aus Sicht des Landschaftsschutzes kritisch zu beurteilen. Beide Vorhaben dienen jedoch der Qualitätsverbesserung im Wintertourismus und werden deshalb zur Kenntnis genommen“, sagt Obmann Karl Keßler.

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