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Happy End für Luxusherberge

von Hanna Reiner, Tony Walser
Wechselte am Donnerstagabend den Besitzer: Kurt Zech erwarb das Nobelhotel Blumen Haus in Lech. Foto: VN/Hofmeister

Wechselte am Donnerstagabend den Besitzer: Kurt Zech erwarb das Nobelhotel Blumen Haus in Lech. Foto: VN/Hofmeister

Deutsche Unternehmensgruppe kauft das in Geldnot geratene Blumen Haus in Lech.

Lech. Es war ein spannendes Finale, das nun entschieden scheint. Nach der Eröffnung des Konkursverfahrens über die liechtensteinische Blumenberg Anstalt als Baubetreiber des Lecher Luxushotels Blumen Haus Anfang Oktober, zeichnete sich von Anfang an ein großes Interesse an einem Kauf ab. Waren es anfangs drei ernsthafte Interessenten, die das Blumen Haus übernehmen wollten, blieben nach intensiven Verhandlungen noch zwei im Rennen.

Dieses Rennen gilt nun als so gut wie geschlagen. Wie die VN aus zuverlässiger Quelle und aus dem Umfeld der Blumenberg Anstalt in Erfahrung bringen konnten, hat die Zech Group, eine international agierende Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bremen, die Nase vorn. Am kommenden Montag soll jedenfalls ein Termin zur Vertragsunterzeichnung fixiert worden sein. Zech ist in den Bereichen Bau, Projektentwicklung, Hotelentwicklung und -betrieb, Umwelttechnologie sowie Industriebeteiligungen engagiert. Das Familienunternehmen, das bereits 14 Hotels in ganz Deutschland betreibt, ist im Besitz von Kurt Zech und dieser ist am Arlberg kein Unbekannter. Dass er seit Längerem an einem Objekt im Luxusskiort interessiert war, ist zumindest ein offenes Geheimnis.

Forderungen stehen fest

Rechtsanwalt Roland Müller (48), der in Sachen Blumenberg Anstalt als Masseverwalter fungiert, wollte Zech als Gewinner des Rennens weder bestätigen noch dementieren. Die offenen Forderungen der Gläubiger, sprich der Handwerker und Lieferanten, beziffert Müller indes mit rund 3,8 Millionen Euro. Zudem belaufen sich die Forderungen der Raiffeisen Lech, die ein Pfandrecht auf die Liegenschaft hat, auf rund 6,5 Millionen Euro. Dass alle Forderungen seitens eines Käufers erfüllt werden, war die Bedingung des Vaduzer Masseverwalters, damit das Konkursverfahren aufgehoben werden kann. Darüber hinaus müsste Zech für die Fertigstellung des Nobelhotels weitere rund 1,5 Millionen Euro investieren.

Kaufpreis „noch Geheimnis“

Die Höhe des effektiven Kaufpreises, den die Zech Group an den bisherigen Investor und Betreiber des Blumen Hauses, Andrew Flowers, sowie die Gläubiger zu überweisen habe, sei „derzeit noch ein Geheimnis“, meint Müller, der sich mächtig dafür ins Zeug geworfen hatte, dass das Millionenprojekt nicht aufgrund des Konkurses scheitert. Geht alles glatt, so könnte der Hotelbau bereits bis zum 16. Dezember 2016 fertiggestellt sein und die Pforten öffnen, heißt es im Umfeld des potenziellen Käufers, der Zech Group.

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