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Mediation im Streit um Kraftwerk gescheitert

Baufirma i+R will Millionenklage am Landesgericht Feldkirch einbringen.

Feldkirch. Rund um das im Herbst 2014 eröffnete und bislang etwa 36 Millionen Euro teure Illspitz-Kraftwerk in Feldkirch steht jetzt zwischen den Stadtwerken Feldkirch und der Lauteracher Baufirmengruppe i+R ein millionenschwerer Rechtsstreit vor der Tür. Auslöser dieser schon länger andauernden Streitigkeiten sind vom Bauunternehmen vorgelegte Mehrforderungen für die Tiefbauarbeiten beim Kraftwerk in Höhe von mehreren Millionen Euro. Wie beide Seiten bestätigten, seien die seit mehr als eineinhalb Jahren geführten Gespräche rund um diese Mehrkosten und das durchgeführte Mediationsverfahren endgültig gescheitert. Noch im Sommer hofften beide Seiten auf eine gütliche Einigung.

Das Problem waren nach Darstellung von Reinhard Braito, Geschäftsführer Bau bei i+R, die Untergrundverhältnisse beim Kraftwerk. „Wir sind aufgrund der geologischen Gutachten und der Angaben der Stadtwerke von einem anderen Untergrund ausgegangen. Er hat sich schlussendlich als wesentlich problematischer herausgestellt. Den damit verbundenen Mehraufwand müssen wir einfordern.“ Manfred Trefalt, Geschäftsführer der Stadtwerke Feldkirch, bestätigt, dass die Gespräche nun an einem toten Punkt angelangt seien. „Da i+R sehr hohe Mehrforderungen hat, die wir in der Form nicht nachvollziehen und akzeptieren können, müssen wir davon ausgehen, dass eine Klage kommen wird.“ Es gebe gravierende Auffassungsunterschiede.

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