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IT-Ideen aus Vorarlberg. Dorner Electronic GmbH, DI Andreas Dorner

Neugier und Ausdauer

Andreas Dorner: „Zuverlässige, flexible Software.“ Foto: DE

Andreas Dorner: „Zuverlässige, flexible Software.“ Foto: DE

Auf Basis dieser Grundwerte baute Andreas Dorner sein Unternehmen zum IT-Branchenleader aus.

EGG. Als Andreas Dorner 1998 das Egger Unternehmen Dorner Electronic von Vater und Onkel übernahm, hatte es bereits über lange Jahre wertvolle Alleinstellungsmerkmale in der Baubranche inne. In den 1970er und 1980er-Jahren lieferte Dorner die ersten Dosiersteuerungen mit eigens gebauter Hardware für die Betonproduktion auf Großbaustellen. „Eine besondere Herausforderung war es schließlich Mitte der 1990er- Jahre, den bis dahin äußerst erfolgreichen Weg des Hardware-Eigenbaus aufzugeben, da die inzwischen robuster gewordenen PC-Komponenten zugekauft werden konnten“, blickt Dorner auf die Firmengeschichte zurück. Unter der Führung des neuen Firmenchefs entwickelte sich das Unternehmen danach zum Komplettanbieter spezifischer Softwarelösungen für die Beton- und Baustoffindustrie. Neue IT-Produkte optimieren die Auftragsannahme, Produktion und Disposition und regeln das Qualitätsmanagement bis hin zur Fakturierung. Die zuverlässige, flexible Software brachte Dorner in die Position des europaweiten Marktführers.

Streben nach genial Einfachem

Die erwähnte Wertehaltung spiegelt sich wider in der Neugier nach neuen Wegen, der Ausdauer, um Ideen in einer attraktiven Anwendung zu realisieren, und insbesondere dem Respekt gegenüber Mitarbeitern und Kunden. „Die Haltung des Unterstützers und Chancengebers und die Fähigkeit, in wichtigen Phasen richtig delegieren zu können, halfen mir, das Unternehmen aus der Pionier-Phase heraus einem beständigen Wachstum zuzuführen“, resümiert Dorner. Sein spezieller Antrieb liegt darin, immer wieder das Wesentliche herauszuarbeiten. Ziel sind intuitiv nutzbare, genial einfache Lösungen in anspruchsvollem Design. „Denn Respekt bedeutet auch, dem Nutzer nicht die Zeit zu stehlen, sondern ihn dabei zu unterstützen, die Anwendung zu beherrschen. Das erfordert oftmals den Mut, sich auf schlanke Oberflächen zu reduzieren“, so der diplomierte Elektrotechniker. Dieser Führungsstil verhalf dem Unternehmen auch, die Krisensituation im Jahr 2013 gut zu meistern. Damals mussten aufgrund der verzögerten Konjunktur-Entwicklung erstmals seit Firmenbestehen Mitarbeiter gekündigt werden. „In der schwierigen Zeit galt es, den Kern und die wesentlichen Kräfte des Unternehmens beizubehalten. Gemeinsam haben wir es geschafft, schon im darauffolgenden Jahr wieder Gewinne zu schreiben.“

Neben der zunehmenden Automatisierung von Prozessen – Stichwort Digitalisierung – sieht Dorner zwei Mega-Trends positiv für sein Unternehmen. Zum einen die zunehmende Urbanisierung, womit auch weiterhin die Produktion von Baustoffen zu steuern sein wird, zum anderen die Konsolidierung in der Braustoffbranche.

Dorner: „Größere Konzerne werden größer, kleinere Unternehmen werden weniger. Wir sind bei den Großen gut etabliert und bauen diese Kooperationen weiter aus.“

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