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Das Christkind ist spendabel

von Hanna Reiner
Mit der Illuminierung des Christbaums am Leutbühel hat der Bregenzer Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet. Foto: Bregenz

Mit der Illuminierung des Christbaums am Leutbühel hat der Bregenzer Weihnachtsmarkt offiziell eröffnet. Foto: Bregenz

Hohe Erwartungen an Weihnachtsgeschäft. Mehr Umsatz als im Vorjahr erwartet.

Bregenz. (VN-reh) In Bregenz wurde am vergangenen Wochenende der Weihnachtsmarkt eröffnet. Die anderen Städte folgen in den kommenden Tagen. Für den Vorarlberger Handel bedeuten die Märkte genauso wie die entsprechende Weihnachtsbeleuchtung die Atmosphäre, die zur Kauflaune beiträgt. Denn die Lust auf Weihnachtseinkäufe hängt stark vom Einkaufserlebnis ab. Und da kommt Glühwein und Lichterketten eine wichtige Rolle zu. Der nächste Impuls, mit dem das Weihnachtsgeschäft so richtig in Fahrt kommt, sehen die Händler dann spätestens mit der Ausbezahlung des 14. Gehalts.

Die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts ist für den Handel nach wie vor hoch. Im Dezember nehmen die Geschäfte oftmals fast das Doppelte ein wie in einem durchschnittlichen Monat. Im vergangenen Jahr konnten sich die heimischen Geschäfte über gestiegene Umsätze freuen. Vor allem die letzten Tage vor Weihnachten wurde noch ein starkes Finale hingelegt. Auch heuer sollen die Weihnachstumsätze weiter steigen. Eine erste Studie von RegioPlan zeigt, die Österreicher werden heuer rund 1,95 Milliarden Euro für ihre Weihnachsteinkäufe ausgeben. So hoch werden die Dezember-Umsätze sein, die der Einzelhandel zusätzlich zu einem Durchschnittsmonat erzielen wird. Das bedeutet eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Für Vorarlberg bedeutet das einen Umsatz zwischen 80 und 90 Millionen Euro. Hierzulande profitiert man in besonderer Weise auch von den vielen Schweizer und Liechtensteiner Kunden, die ihre Weihnachtseinkäufe gerne über der Grenze erledigen.

„Trotz der viel beschworenen Konsumsättigung beobachten wir eine stabile Konsumentenstimmung, die für gute Weihnachtsumsätze sorgen wird“, prognostiziert Hania Bomba, Geschäftsführerin von RegioPlan Consulting. Auch der Online-Handel will sich eine Scheibe des Kuchens abschneiden. Die Österreicher sind nach Großbritannien die fleißigsten Online-Shopper in Europa.

Lebensmittel Spitzenreiter

Absolut gesehen wird das meiste Geld im Handel zu Weihnachten für Lebensmittel ausgegeben, gefolgt von Bekleidung und Unterhaltungselektronik. Am höchsten ist die Relevanz des Dezember-Umsatzes dabei für den Spielwarenhandel und die Uhren- und Schmuckbranche. „Kann der Spielwarenhandel nicht mit neuen Trends punkten oder die Uhren- und Schmuckindustrie mit neuen tollen Modellen die Begehrlichkeit wecken, entscheidet der letzte Monat für manche über den Erfolg oder Misserfolg des ganzen Jahres“, so die RegioPlan-Geschäftsführerin. Auch Gutscheine sind heuer wieder besonders gefragt.

Konsumklima positiv

25 Prozent der Österreicher schauen zu Weihnachten laut Umfrage nicht aufs Geld. Und das trotz der Tatsache, dass drei Viertel einen gewissen Konsumzwang zu Weihnachten sehen.

Das private Konsumklima hat sich aber genau zum richtigen Zeitpunkt aufgehellt. Für den Handel also eine gute Basis im nun beginnenden Weihnachtsgeschäft.

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