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Bitte warten: Raibas schieben Fusion auf

Schon vor der Fusion hat Feldkirch das Filialnetz gestrafft. Die Raiba Nofels wurde im Frühjahr geschlossen. Foto: VN/Hofmeister

Schon vor der Fusion hat Feldkirch das Filialnetz gestrafft. Die Raiba Nofels wurde im Frühjahr geschlossen. Foto: VN/Hofmeister

Vor einem Jahr wurde der Fahrplan festgelegt, nun kommt es zu einer Verspätung.

Rankweil, Feldkirch. (VN-sca) „Wir werden in Kürze einen neuen Zeitplan erstellen“, erklärte Raiffeisenbank-Rankweil-Vorstand Karl Loacker im Gespräch mit den VN und bestätigte damit, dass der Zeitplan einer Fusion mit der Raiffeisenbank Feldkirch nicht halten wird. Vor einem Jahr verkündeten die beiden Banken, dass sie ab 1. Jänner 2017 gemeinsam am Markt auftreten werden, sogar Pläne für den Neubau einer gemeinsamen Zentrale im Betriebsgebiet Römergrund wurden kolportiert.

„Gut unterwegs“

Kolportiert wird aus Genossenschafterkreisen aber auch ein relativ zähes Ringen zwischen Rankweilern und Feldkirchern um Schlüsselpositionen und Details. Die Stimmung sei bei den Gesprächen nicht immer harmonisch gewesen, berichten gut informierte Kreise. Das wird von der Führungsspitze nicht bestätigt. „Wir sind gut unterwegs“, so Loacker.  „Wir müssen uns an keinen Zeitplan halten“, sagt Richard Erne, Vorstand der Feldkircher Raiffeisenbank. Vom Plan der Fusion rücke man in den Führungsgremien nicht ab.

Dass es zu Verzögerungen gekommen sei, liege an der raiffeisenweiten EDV-Umstellung, an den vielen Veränderungen im Bankensektor und den umfangreichen Abklärungen, die zwischen den beiden Genossenschaftskassen vonnöten sind, begründen beide Vorstände. Wenn alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind, werden erst noch die Generalversammlungen um ihre Zustimmung gebeten. Das hätte laut ursprünglichem Fahrplan heuer im Herbst erfolgen sollen. Die nächsten Generalversammlungen finden turnusgemäß wieder im Herbst statt, also dürfte es Herbst 2017 werden. Das gemeinsame Institut käme aktuell (Ende 2015) auf eine Bilanzsumme von 850 Millionen Euro und würde mit 104 Mitarbeitern 32.000 Kunden betreuen.

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