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Der Hofreitschule geht das Licht auf

von Birgit Entner
Der neue Lichtkegel verfolgt das Pferd auf Schritt und Tritt. Das System kann voraussagen, wohin der Lipizzaner als Nächstes geht.  Zumtobel

Der neue Lichtkegel verfolgt das Pferd auf Schritt und Tritt. Das System kann voraussagen, wohin der Lipizzaner als Nächstes geht.  Zumtobel

Zumtobel setzt mit Wiener Start-up intelligente Beleuchtung um.

Wien. (VN-ebi) Kaiser Karl VI hätte es wohl nicht für möglich gehalten, welche Technik in die – unter ihm erbaute – Winterreitschule in der Hofburg einziehen wird. Seit Samstag sind die Vorführungen der Lipizzaner und ihrer Bereiter um ein dynamisches Beleuchtungssystem reicher. Dieses wurde vom Wiener Start-up Zactrack entwickelt. Die Zumtobel Gruppe unterstützte die Umsetzung des Projekts.

„Das System kann eine halbe Sekunde in die Zukunft blicken“, erklärt Zactrack-Chef Werner Petricek die Funktionsweise des Spots, der in der abgedunkelten Halle automatisiert dem Lipizzaner und dem Reiter folgt. Zwei kleine Sender ermöglichen das. Sie sind jeweils vorne und hinten am Sattel des Pferdes befestigt. Zehn Antennen in der Winterreitschule empfangen die Funksignale und können so das Pferd zentimetergenau orten. Das System berechnet voraus, wohin der Lipizzaner seine nächsten Schritte setzen wird, damit er niemals ins Dunkle steigen muss.

Die Zumtobel Gruppe hat im Hintergrund an der Software von Zactrack mitgearbeitet. Nun wolle sie die Partnerschaft mit dem Wiener Start-up ausbauen, erklärt Vertriebsleiter Georg Ebner. Ziel sei es, die Technologie auf weitere Anwendungsfelder – zum Beispiel den Straßenverkehr – auszuweiten.

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