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Autohersteller planen doch eigenes Schnellladenetz

Einem Bericht der „Automobilwoche“ zufolge planen die deutschen Hersteller, selbst für die Ladeinfrastruktur zu sorgen. Foto: Werk

Einem Bericht der „Automobilwoche“ zufolge planen die deutschen Hersteller, selbst für die Ladeinfrastruktur zu sorgen. Foto: Werk

Deutsche Hersteller nehmen Ausbau der Infrastruktur offenbar selbst in die Hand.

E-Mobilität. Die deutschen Autohersteller nehmen jetzt offenbar den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos selbst in die Hand: Wie die „Automobilwoche“ unter Berufung auf einen hochrangigen Daimler-Manager berichtet, plant ein Konsortium unter Federführung von VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen eine „hohe dreistellige Zahl“ an Stromtankstellen. Die Schnelllade-Stationen sollen jeweils bis zu 30 Ladepunkte umfassen und den inzwischen als Standard geltenden CCS-Stecker nutzen. Dem Bericht zufolge sollen die Ladepunkte auf eine Ladeleistung von bis zu 350 kW ausgelegt sein, genug, um innerhalb von 20 Minuten rund 300 Kilometer Reichweite nachzuladen. Später könnte ein ähnlicher Aufbau auch in den USA erfolgen. Der amerikanische Autobauer Tesla baut für seine hochpreisigen Elektroautos bereits seit Längerem eine eigene Ladeinfrastruktur auf.

Bisher lief der Ausbau der Infrastruktur eher schleppend. Das Portal „Going Electric“ führt etwa in Deutschland 7000 Stromtankstellen mit knapp 21.000 Ladepunkten auf. Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt hatte im April vorgeschlagen, 15.000 zusätzliche Ladesäulen zu errichten, konkret passiert ist allerdings noch nichts.

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