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VN-testbericht. Hyundai Tucson 1,7 CRDi 2WD

Hyundai-SUV: Es müssen nicht immer alle viere sein

von Michael Gasser
Schickes Kompakt-SUV von Hyundai mit neuer Antriebskombination im VN-Test. Fotos: vn/Steurer

Schickes Kompakt-SUV von Hyundai mit neuer Antriebskombination im VN-Test. Fotos: vn/Steurer

Es geht auch ohne Allrad: Das zeigt Hyundai mit einer Frontantriebsvariante des Tucson.

Hyundai. Hyundai setzt mit dem Tucson ein Statement im üppig besetzten Kompakt-SUV-Segment. Immer mehr Hersteller buhlen um die Gunst der wachsenden Kundenschar. Die Koreaner mit deutschem Designer wollen mit einem starken optischen Auftritt auf sich aufmerksam machen.

Der Tucson, der im Vorjahr als Nachfolger des ix-35 auf den Markt gebracht wurde, steht kraftvoll auf der Straße. Die markant gezeichnete Front mit dem hexagonalen Kühlergrill und den LED-Scheinwerfern sticht ins Auge. Die schicke Optik befördert den Koreaner in die Lifestyle-Liga. Und dort scheint Allradantrieb längst kein Muss mehr zu sein. Eine große Zahl an Kunden greift auf die preislich attraktiveren Frontantriebsmodelle zurück.

Hyundai wird diesem Trend mit einer neuen Variante gerecht. Seit Mitte Jahr ergänzt ein 1,7-Liter-Diesel-Aggregat in Kombination mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe das Antriebsportfolio. Die Kraft wird auf die beiden vorderen Räder übertragen. Wer nicht regelmäßig auf steilen schneebedeckten Bergstraßen oder abseits befestigter Pfade unterwegs ist, dem wird wenig fehlen. Es müssen nicht immer alle viere sein, wenn auch das Plus an Sicherheit durch den Allradantrieb ein schöner Mehrwert darstellt.

Ausreichend Kraft vorhanden

Der neue 1,7-Liter-Selbstzünder leistet 141 PS und sorgt für ordentliche Fahrleistungen. Mit 11,5 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 reiht sich der Tucson zwar nicht in die Liga der Fahrdynamiker ein, aber an Kraft mangelt es keineswegs. Das Doppelkupplungsgetriebe wechselt die sieben verfügbaren Gänge praktisch ruckelfrei. Der Antritt erfolgt so entsprechend komfortabel. Bei 185 km/h endet der Vortrieb allerdings. Dann ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Zurückhaltend bewegt, begnügt sich das Aggregat mit nur 4,9 Litern Sprit (Normverbrauch). In der Praxis sollte man mit rund sechs Litern rechnen, was einen sehr respektablen Wert darstellt.

Gutes Raumangebot

Sehr respektabel ist auch, was Hyundai beim Tucson in Sachen Raumangebot zu bieten hat. Platz ist üppig vorhanden. Davon profitieren nicht nur Fahrer und Fahrgäste, sondern auch das Gepäck. Mit einem Ladevolumen von 513 Litern zählt der Tucson-Kofferraum zu den größten im Segment.

Große Fortschritte hat der Innenraum auch in Sachen Qualitätsanmutung gemacht. Die großzügig eingesetzten Soft-Touch-Materialien vermitteln einen hohen Standard. Das trifft auch auf den Geräuschkomfort zu. Wie insgesamt festzustellen ist, dass sich der Tucson kaum Schwächen leistet. Allerdings ist er längst auch kein Billigheimer mehr. So liegt der Preis des Top-Modells mit neuem 1,7-Liter-Motor bei stolzen 40.000 Euro.

<p class="caption">Fazit: Der Tucson leistet sich kaum Schwächen.</p>

Fazit: Der Tucson leistet sich kaum Schwächen.

<p class="caption">Gute Qualitätsanmutung im Innenraum.</p>

Gute Qualitätsanmutung im Innenraum.

Fakten

Motor/Antrieb: 1,7-Liter-Dieselmotor mit 141 PS Leistung, 340 Nm Drehmoment, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Frontantrieb

Fahrleistung/Verbrauch: 0 auf 100 in 11,5 Sekunden, Spitze bei 185 km/h, Verbrauch 4,9 Liter (129 g CO2/km), Test: 6,2 Liter

Preis: ab 30.990 Euro; Testwagen: 40.040 Euro

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