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22 Kinder bei Luftangriff im Norden Syriens getötet

Ein Luftschlag trifft den Ort Hass in der Provinz Idlib.  Foto: AP

Ein Luftschlag trifft den Ort Hass in der Provinz Idlib. Foto: AP

Unicef: Möglicherweise tödlichste Attacke auf Schule seit Kriegs­beginn.

damaskus, brüssel. Das Grauen im syrischen Bürgerkrieg nimmt kein Ende: Bei einem Luftangriff nahe einer Schule im nördlichen Syrien sind nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 35 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien 22 Kinder und sechs Lehrer, teilte das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) mit. „Dies ist eine Tragödie. Es ist ein Skandal. Und, wenn vorsätzlich, ein Kriegsverbrechen“, sagte Unicef-Direktor Anthony Lake in New York. Es sei möglicherweise die tödlichste Attacke auf eine Schule seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs vor mehr als fünf Jahren.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle hätten sechs Luftschläge Ziele nahe des Ortes Hass in der Provinz Idlib südlich von Aleppo getroffen. Syriens Opposition beschuldigte das Regime und seinen Verbündeten Russland, in einer gemeinsamen Operation für den Angriff verantwortlich gewesen zu sein. Die Sprecherin des Moskauer Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte am Donnerstag: „Wir haben nichts zu tun mit dieser furchtbaren Attacke.“ Der Vorfall müsse von internationalen Organisationen untersucht werden.

Die Europäische Union verschärfte unterdessen am Donnerstag ihre Sanktionen gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad. Zehn weitere Mitglieder der syrischen Führung und ihres Umfelds sind nun von Vermögenssperren und Einreiseverboten in die EU betroffen, wie der EU-Ministerrat in einer Aussendung mitteilte.

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