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Karmasin wünscht sich mehr Väterbeteiligung

Die Väterbeteiligung an der Karenz liegt laut Karmasin „im Moment leider nur bei 19 Prozent“.  Foto: DPA

Die Väterbeteiligung an der Karenz liegt laut Karmasin „im Moment leider nur bei 19 Prozent“.  Foto: DPA

Wien. Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) beklagte am Freitag, dass die gesellschaftliche Akzeptanz für jene Männer fehle, welche ihre Kinder betreuen. Laut dem präsentierten „Väterbarometer“ geben nur zwölf Prozent an, vermehrtes Engagement von Vätern werde von Führungskräften „voll und ganz“ akzeptiert. Nur 22 Prozent der 1000 Befragten schätzen Österreich insgesamt als „väterfreundlich“ ein. Karmasin will ihren „Väterbarometer“ künftig jährlich erheben lassen. Dass die Väterbeteiligung an der Karenz „im Moment leider nur bei 19 Prozent“ liegt, findet Karmasin ungenügend. Sie hofft darauf, dass das ab 1. März geltende Kinderbetreuungsgeldkonto – mit 1000 Euro „Partnerbonus“ und einem vorgesehenen Väteranteil von 20 Prozent der Bezugsdauer – die Situation verbessert.

„Mit diesen gesetzlichen Rahmenbedingungen sind wir sehr gut aufgestellt, um die Väterbeteiligung zu stärken“, meint Karmasin. Sie sieht auch Arbeitgeber gefordert, Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Mitarbeitergesprächen zu institutionalisieren.

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