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Russlands Präsident will mit Westen kooperieren

Putin will mit der neuen US-Regierung zusammenarbeiten. Foto: AP

Putin will mit der neuen US-Regierung zusammenarbeiten. Foto: AP

moskau. Trotz massiver Spannungen mit dem Westen hat Russlands Präsident Wladimir Putin seine Kooperationsbereitschaft betont. “Wir wollen keine Konfrontation, wir suchen keine Feinde”, sagte Putin bei einer Rede an die Nation am Donnerstag in Moskau. “Wir brauchen Freunde, aber wir dulden keine Missachtung unserer nationalen Interessen.” Russlands Politik in der Ukraine-Krise und im Syrien-Konflikt hat die schwersten Spannungen mit dem Westen seit dem Ende des Kalten Krieges ausgelöst. Das Verhältnis zu den USA unter Präsident Barack Obama gilt als zerrüttet. Der Kremlchef betonte, Russland sei zur Zusammenarbeit mit der neuen US-Regierung bereit. Er betonte, beide Länder hätten eine gemeinsame Verantwortung für die globale Sicherheit. Putin hatte sich nach der Wahl des künftigen US-Präsidenten Donald Trump für eine Annäherung ausgesprochen. Auch die Partnerschaft mit China sei für Russland wichtig, ergänzte der russische Staatschef.

Bei der Zusammenarbeit mit Trump will Putin vor allem auf einen gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus setzen. Der US-Republikaner hatte bereits im Wahlkampf eine neue Russlandpolitik angekündigt und mit Blick auf den Nahen Osten gesagt, das Hauptaugenmerk müsse auf dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) liegen. Moskau bezeichnet in Syrien allerdings auch die von den USA unterstützten Rebellengruppen gegen den dortigen Machthaber Baschar al-Assad als Terroristen.

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