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Ein reifes Spiel der Jungspunde

von Budapest, Heimo Kofler
Manuel Ganahl (r.) gewinnt das Laufduell mit Italiens Verteidiger Alex Gellert. Die sieben Vorarlberger Feldspieler in der ÖEHV-Auswahl wussten beim 2:0-Sieg durchwegs zu gefallen. Foto: GEPA

Manuel Ganahl (r.) gewinnt das Laufduell mit Italiens Verteidiger Alex Gellert. Die sieben Vorarlberger Feldspieler in der ÖEHV-Auswahl wussten beim 2:0-Sieg durchwegs zu gefallen. Foto: GEPA

Österreichs Eishockeyteam startete das Budapester Turnier mit einem 2:0-Sieg.

Budapest. Es war ein erfrischender erster Auftritt der verjüngten Eishockey-Nationalmannschaft unter der Regie von Trainer Roger Bader. Beim 2:0-Erfolg gegen Italien im Rahmen der Euro Icehockey Challenge in Budapest überzeugten Österreichs Jungspunde mit Laufbereitschaft, Engagement und Spielwitz. Die beiden Tore erzielten in Überzahl die Verteidiger Stefan Ulmer (9.) und Clemens Unterweger (44.). „Insgesamt bin ich zufrieden“, bilanzierte Bader den Auftritt seiner Burschen, die einen Altersschnitt von 23,1 Jahren aufs Eis brachten. „Man muss bedenken, dass ich ja nur zwei Tage zur Verfügung hatte, um die Mannschaft in die Richtung zu bringen, wo ich sie gerne haben möchte.“

Block vier zeigte auf

Der Schweizer war mit Drittel eins und drei zufrieden, hatte aber an der zweiten Periode etwas auszusetzen. „Mein Spiel verlangt schnelles Umschalten von Verteidigung in den Angriff. Das sind einige Spieler noch nicht gewohnt. Wir Trainer haben das in der Pause angesprochen, dann wieder mehr Pressing gespielt.“ Sehr zufrieden war Bader mit dem vierten Block, bestehend aus drei 19-Jährigen (Lukas Haudum, Florian Baltram, Christof Kromp) und zwei 20-Jährigen (Daniel Jakubitzka, Erik Kirchschläger): „Das sind sehr gute Spieler. Und sie haben den Vorteil, dass sie mein System vom Nachwuchs her schon kennen.“

Ulmer versenkte in der neunten Minute bei der ersten Powerplay-Gelegenheit nach Zuspiel von Alexander Pallestrang den Puck zum 1:0 im Tor der Italiener. Der Vorarlberger Block mit Ulmer, Pallestrang, Manuel Ganahl, Raphael Herburger und Daniel Woger blieb im ersten Drittel am Drücker. Woger (17.) und Ganahl (18.) vergaben gute Möglichkeiten, Ulmer konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Für den Lugano-Verteidiger war es die letzte Aktion des Abends: Er musste mit einer Leistenverletzung vom Eis.

Starkbaum als Rückhalt

Im Mittelabschnitt erhöhte Italien die physische Präsenz, ging energischer in die Zweikämpfe, erhöhte die Spielanteile und verschaffte sich auch ein Chancenplus. Bei den zwei besten Möglichkeiten von Luca Frigo und Davide Conti war aber Torhüter Bernhard Starkbaum ein sicherer Rückhalt. „Da hat er uns im Spiel gehalten“, lobt Bader. „Er hat das gebracht, was man sich von einem guten Torhüter erwartet.“ Österreichs beste Möglichkeit ließ Fabio Hofer aus.

Mit dem Tor zum 2:0 (44.) von Unterweger kehrte bei der ÖEHV-Auswahl das Selbstvertrauen zurück. In Unterzahl, in der auch Patrick Obrist auffällig agierte, ließen Kromp und Haudum zwei Alleingänge ungenützt. Im Finish waren nochmals die Ländle-Cracks präsent: Wogers Treffer wurde aber aberkannt, Herburgers Schuss verfehlte das leere Gehäuse der Italiener.

Heute steht nach dem Training eine Donau-Flussfahrt auf dem Programm, morgen (16.30 Uhr) heißt der nächste Kontrahent Südkorea. „Ich erwartete einen starken Gegner“, sagt Bader über die mit sechs eingebürgerten Kanadiern verstärkten Asiaten. „Der Fokus liegt aber auf meinem Team. Ich möchte, dass wir von Tag zu Tag besser werden.“ Im Tor wird David Mad­lener beginnen, mit Bernd Wolf, Dominic Hackl, Marco Brucker, Alexander Rauchenwald und Ali Wukovits kommt ein neuer Block zum Zug.

Ich möchte, dass wir von Tag zu Tag besser werden.

Teamchef Roger BAder
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