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Der Start in die „Festspielzeit“

von Christian Adam
Viel Leidenschaft und auch viele Emotionen – die letzten Spiele zwischen Altach und Austria Wien hatten stets einiges zu bieten. Fotos: gepa/2

Viel Leidenschaft und auch viele Emotionen – die letzten Spiele zwischen Altach und Austria Wien hatten stets einiges zu bieten. Fotos: gepa/2

Austria-Wien-Spiel am Sonntag (16.30 Uhr) ist mehr als nur das Duell der Verfolger.

Altach. Im Sommer blühen normalerweise keine Veilchen, ihre Blütezeit ist der Herbst. Möglicherweise hat Austria-Wien-Trainer Thorsten Fink an jenem 21. August im Happelstadion deshalb auf eine Kontertaktik gegen Altach gesetzt. Das Ergebnis (3:1) gab dem Deutschen Recht, das Spiel selbst nicht. „Es wird schon interessant sein, wie die Austria ihr Spiel dieses Mal anlegen will“, freut sich Altachs Damir Canadi schon auf das zweite Saisonduell.

Zum 60. Mal im SCRA-Dress

An der Ausgangslage hat sich nicht viel verändert: Die Cashpoint-Elf liegt weiter vor den Europa-League-Fightern aus Wien und will dies auch nach der Partie bleiben. Dass die Austria zuletzt vier Liga-Siege in Folge feierte, wurde in Altach nicht nur registriert. Vielmehr hat man sich ausführlich mit dem Gegner auseinandergesetzt. Dazu gehörte in den vergangenen Tagen auch eine ausführliche Videoanalyse des Gegners. Torhüter Andreas Lukse hat sich diesbezüglich vor allem auf die schnellen Angreifer wie Kayode oder Pires sowie die gefährlichen Standards konzentriert. Wirklich aufgeregt wirkt der 28-jährige Teamspieler deshalb jedoch nicht – zumindest äußerlich. Kein Wunder, gelangen ihm zuletzt doch zwei Shutouts, zwei Spiele ohne Gegentreffer. Vor seinem 60. Einsatz im SCRA-Dress denkt er auch noch nicht an die kommende Nationalteamwoche. „Der Fokus liegt klar auf Sonntag und auf dem Spiel“, lässt der Wiener keinen Raum für Unkonzentriertheit.

Spiele, wie jenes gegen die Austria, werden eben oft durch Kleinigkeiten entschieden. Nicht zuletzt deshalb hat Altachs Coach den Gegner so genau analysiert, dass er sich sicher ist: „Sie können uns nicht überraschen. Wir haben alles ins Kalkül mit einbezogen.“ Canadi meint damit auch die Tatsache, dass sich sein Gegenüber in Europacuptagen gerne der Rotation bedient. Das könnte sich dieses Mal ändern, wie der 49-jährige Fink bereits nach der Niederlage (2:4) gegen die Roma andeutete. Er wolle die stärkste Mannschaft in Altach auf das Feld schicken, so der Deutsche. Zumal danach eine Länderspielwoche wartet und in dieser in Sachen Regeneration gearbeitet werden kann. Mögliche Umstellungen will sich Fink dennoch offen lassen, weil er erst am Spieltag sehe, ob ein Spieler wirklich fit ist.

In Altach aber sorgen solche Aussagen für keine Hektik, hat man sich doch schon während der Woche gewissenhaft auf etwaige Veränderungen beim Gegner eingestellt. Fakt ist für Canadi: „Die Austria hat in der Offensive sehr schnelle Spieler und ein gutes Passspiel. All das gilt es zu unterbinden.“ Das Ziel im Lager der Heimischen ist klar auf drei Punkte ausgerichtet. „Wir haben bewiesen, dass wir jeden schlagen können“, so Canadi, der sein Team lobt („Die Spieler sind definitiv gereift“) und gleichzeitig aber vor zu viel Schulterklopfen schützt. Einer, der durch Verletzungen zurückgeworfen wurde, unterstreicht: „Ich bin hungrig. Das will ich zeigen, wenn ich von der Bank komme“, sagt Martin Harrer (24).

<p class="caption">Ist wieder fit: Mittelfeldmann Louis-Clement Ngwat-Mahop.</p>

Ist wieder fit: Mittelfeldmann Louis-Clement Ngwat-Mahop.

Auf die Fans wartet sicher das jüngste und beste Altach.

Damir Canadi
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