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Gute EM-Auslosung für ÖFB-Frauen bei Premiere

Bei der EM-Endrunde 2017 sind Frankreich, Island und die Schweiz Gegner des ÖFB-Teams.

Rotterdam. „Ich denke, dass es eine gute Auslosung ist“, meinte ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer in einer ersten Reaktion. Die Auftaktpartie der österreichischen Frauen steigt am 18. Juli in Deventer gegen die Schweiz.

Nur Frankreich außer Reichweite

Österreich, das mit der erstmaligen Qualifikation für ein Großereignis die gute Entwicklung der vergangenen Jahre unterstrichen hatte, war bei der Auslosung in Rotterdam aus dem vierten und letzten Topf gelost worden. Titelverteidiger Deutschland blieb Viktoria Schnaderbeck und Co. ebenso erspart wie die Gastgeber oder der zweifache Titelträger Norwegen. Aber: „Frankreich ist natürlich ein Weltklasse-Team und der Topfavorit in unserer Gruppe“, meinte Thalhammer, der mit seiner Truppe in der Quali für die WM 2015 den Französinnen zweimal 1:3 unterlegen war. Island und die Schweiz, Letztere ebenfalls EM-Debütant, seien aber in Reichweite – und damit auch der Aufstieg. „Beide Teams sehe ich in unserem Bereich“, meinte der 46-Jährige. Die jeweils besten Zwei der vier Vierergruppen erreichen das Viertelfinale.

Glücklich zeigte sich auch Willi Ruttensteiner. „Ich bin mit der Auslosung zufrieden“, erklärte der ÖFB-Sportdirektor. „Die Gegner sind bei jeder Endrunde hart.“ Die EM soll der vorläufige Gipfel eines Aufwärtstrends sein, der das Frauenteam in der vergangenen Dekade von Rang 45 auf derzeit Rang 25 führte.

Es hätte wirklich noch schlimmer kommen können.

Willi Ruttensteiner
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