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Ein Weltmeister steht ante Portas

Didi Schneider beendete 2013 seine aktive Karriere. Foto: vn/DS

Didi Schneider beendete 2013 seine aktive Karriere. Foto: vn/DS

Mister Radball Dietmar Schneider steht für Comeback beim UCI-Finale bereit.

Höchst. (VN-jd) Drei Wochen vor der WM in Stuttgart (2. bis 4. Dezember) wird am Samstag in Winterthur der Champion im UCI-Weltcup der Radballer ermittelt. Vorarlberg stellt bei der 15. Auflage des Finalturniers zum fünften Mal drei der zehn teilnehmenden Teams. Simon König/Florian Fischer gehen dabei als Erste nach den acht Qualifikationsturnieren in die Entscheidung. Da die Höchster Paarung in der internen ÖRV-Ausscheidung für die WM den zweiten Platz belegte, ist es für sie zugleich das letzte große Turnier in diesem Jahr. Bei der WM in Stuttgart werden König/Fischer den Part des Ersatzteams übernehmen.

Vaterfreuden bei Markus Bröll

Offen dagegen, ob die Weltmeister der letzten drei Jahre, Patrick Schnetzer/Markus Bröll, in Winterthur zusammen im Einsatz sein werden. Da Jasmin Bröll, die Gattin von Markus, in freudiger Erwartung von Nachwuchs ist, ist der Einsatz von Feldspieler Markus Bröll noch nicht sicher. Sollte er ausfallen, würde Patrick Schnetzer mit seinem ehemaligen Partner Dietmar Schneider spielen. Der 41-jährige Schneider, der zwischen 1998 und 2012 insgesamt zwölf Mal bei Weltmeisterschaften im Einsatz war und dabei bei allen Championaten eine Medaille (1/3/8) holte, hat sich nach Beendigung seiner aktiven Karriere 2013 noch einmal zu einem Comeback überreden lassen: „Ich habe immer wieder einmal im Training mitgemacht. Natürlich habe ich gegenüber meiner aktiven Karriere einige Defizite, die ich hoffentlich mit Routine kompensieren kann“, betonte Schneider, der 2011 im japanischen Kagoshima zusammen mit Schnetzer den historischen ersten WM-Titel für Österreich geholt hatte.

Drittes Ländle-Duo in Winterthur sind die Dornbirner Martin Lingg/Daniel König.

Detaillierte Infos unter www.radball.at

Radball

UCI-Weltcup 2016

» Platzierungen der Vorarlberger Teams 2016 bei

den acht Qualifikationsturnieren (max. vier Teilnahmen pro Team)

1. Turnier in Großkoschen (GER): 1. Simon König/Florian Fischer Höchst 2

3. Martin Lingg/Daniel König Dornbirn

2. Turnier in Ludwigslust (GER): 4. Martin Lingg/Daniel König Dornbirn

3. Turnier in Tokio (JPN): kein Vorarlberger Teilnehmer

4. Turnier in Sangerhausen (GER): 1. Patrick Schnetzer/Markus Bröll Höchst 1

4. Martin Lingg/Daniel König Dornbirn

5. Turnier in Höchst: 1. Patrick Schnetzer/Markus Bröll Höchst 1

2. Simon König/Florian Fischer Höchst 2

6. Turnier in Ailingen (GER): 1. Simon König/Florian Fischer Höchst 2

5. Patrick Schnetzer/Markus Bröll Höchst 1

7. Turnier in St. Gallen (SUI): 4. Martin Lingg/Daniel König Dornbirn

8. Turnier in Wendlingen (GER): 1. Simon König/Florian Fischer Höchst 2

2. Patrick Schnetzer/Markus Bröll Höchst 1

» Endstand Qualifikation 1 2 3 4 Punkte

1. Simon König/Florian Fischer (ÖAMTC RC Höchst 2) 1. 2. 1. 1. 195

2. Patrick Schnetzer/Markus Bröll (ÖAMTC RC Höchst 1) 1. 1. 5. 2. 175

3. Gerhard und Bernd Mlady (RMC Stein, GER) 1. 3. 2. 3. 175

4. Andre Kopp/Manuel Kopp (RVS Obernfeld, GER) 2. 3. 3. 1. 175

5. Roman Schneider/Dominik Planzer (TV, RS Altdorf, SUI) 2. 2. 4. 2. 170

6. Marcel Waldispühl/Peter Jiricek (RV Winterthur, SUI) 1. 3. 3. 4. 165

7. Martin Lingg/Daniel König (RV Dornbirn) 3. 4. 4. 9. 126

8. Jiri Hrdlicka/Pavel Loskot (SC Svitavka, CZE) 5. 7. 4. 6. 110

9. Severin und Benjamin Waibel (RMV Pfungen, SUI) 7. 5. 5. 5. 110

17. Yusuke Murakami/Koji Okajima (RSV Osaka, JPN) 2. 45

Erklärung: Diese zehn Mannschaften sind für das Finale am 12. November in Winterthur (SUI) qualifiziert. Pfungen erhielt das Ticket des Veranstalters und Osaka jenes für das beste asiatische Team.

In der Vorrunde spielen in Gruppe A Simon König/Florian Fischer gegen Obernfeld (4.), Winterthur (6.), Svitavka (8.) und Pfungen (9.)

In der Gruppe B treffen Patrick Schnetzer/Markus Bröll auf Stein (3.), 2015-Sieger Altdorf (5.), Dornbirn (7.) und Osaka.

» Vorarlberger Platzierungen bei den Finalturnieren im UCI-Weltcup seit 2002

2015 Mosnang (SUI) 2. Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider Höchst

5. Simon König/Florian Fischer Höchst

2014 Großkoschen (GER) 1. Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider Höchst

7. Simon König/Florian Fischer Höchst

9. Martin Lingg/Jürgen Türtscher Dornbirn

2013 Brünn (CZE) 2. Simon König/Florian Fischer Höchst

3. Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider Höchst

6. Martin Lingg/Jürgen Türtscher Dornbirn

2012 Sangerhausen (GER) 1. Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider Höchst

2. Simon König/Florian Fischer Höchst

3. Markus Bröll/Thommy Bröll Höchst

2011 Mücheln (GER) 2. Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider Höchst

6. Simon König/Florian Fischer Höchst

2010 Otrokovic (CZE) 4. Patrick Schnetzer/Dietmar Schneider Höchst

8. Simon König/Florian Fischer Höchst

2009 Chemnitz (GER) 3. Dietmar Schneider/Florian Fischer Höchst

7. Martin Lingg/Patrick Köck Dornbirn

2008 Oftringen (SUI) 3. Simon König/Dietmar Schneider Höchst

2007 Dornbirn 6. Martin Lingg/Markus Bröll Dornbirn

7. Simon König/Dietmar Schneider Höchst

9. Thommy Bröll/Patrick Köck Dornbirn

2006 Brünn (CZE) 4. Simon König/Dietmar Schneider Höchst

6. Martin Lingg/Markus Bröll Dornbirn

2005 Ober Olm (GER) 1. Simon König/Dietmar Schneider Höchst

2004 Baesweiler (SUI) 5. Simon König/Dietmar Schneider Höchst

9. Reinhard Schneider/Andreas Lubetz Höchst

2003 Ailingen (GER) 4. Reinhard Schneider/Andreas Lubetz Höchst

2002 Böblingen (GER) 1. Reinhard Schneider/Marco Schallert Höchst

Nationenwertung: 1. Deutschland 5 2 6 13

2. Österreich 4 4 4 12

3. Schweiz 4 4 - 8

4. Tschechien 1 4 4 9

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