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Özcan ist bereit für Irland und bleibt ganz ruhig

Auf den 32-jährigen Götzner wartet das erste Pflichtspiel vor eigenem Publikum von Beginn an.

Wien. Beim 2:2 am 6. Oktober im Prater gegen Wales wurde er für den damals an der Wade verletzten Robert Almer eingewechselt, drei Tage später stand er beim 2:3 in Serbien im Tor. Aufgrund der schweren Knieverletzung von Almer wird Özcan nicht nur gegen Irland, sondern auch im März gegen die Republik Moldau gesetzt sein.

Seit seinem Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen brachte es der Vorarlberger lediglich auf einen Einsatz im DFB-Cup, ansonsten musste er sich hinter Bernd Leno anstellen. „Aber der fehlende Spielrhythmus ist kein Problem. Das Training in Leverkusen hat hohe Qualität, und man liegt ja auch als Nummer zwei nicht in der Kabine herum“, sagt der Götzner.

Der Transfer von Ingolstadt zur Werkself sei „hundert-

prozen-

tig“ die richtige Entscheidung gewesen, die er davor auch mit Teamchef Marcel Koller abgesprochen habe. „Ich habe in den letzten fünf Jahren fast immer gespielt und bin jetzt bei einem Verein, der in der Champions League spielt“, betonte Özcan und beklagte die seiner Meinung nach in Österreich vorherrschende Geringschätzung von Bayer Leverkusen.

Bilanz ist nicht wichtig

Dass er aufgrund der langwierigen Verletzung von Almer zu Österreichs Nummer eins aufstieg, hat für Özcan „einen schalen Beigeschmack. Das ist brutal bitter für ihn“. Er habe Almers Malheur live im TV miterlebt und ihm noch am selben Abend Genesungswünsche übermittelt.

Sein neuer Status als ÖFB-Stammgoalie ändere in der Vorbereitung auf ein Ländermatch nicht viel, beteuerte der Legionär. „Ich habe auch als Nummer zwei immer Gas gegeben. Was sich ändert, ist, dass ich am Matchtag fokussierter bin.“ In seinen bisherigen Länderspielen brachte es Özcan nur auf einen Sieg, und der gelang im vergangenen Mai beim 2:1 im EM-Testspiel in Klagenfurt gegen Malta, als er zur Pause beim Stand von 2:0 eingewechselt wurde. „Aber bei mir ist diese Bilanz nicht wirklich ein Thema“, meinte der Keeper, der im ÖFB-Team nicht immer glücklich agierte. „Ich gebe zu, dass ich Fehler gemacht habe, doch deswegen mache ich mir keinen Kopf.“

Ich habe meinen Traum immer verfolgt und habe nie vergessen, woher ich komme.

Ramazan Özcan
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