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Wales trauert Punkten nach

Superstar Bale und Trainer Coleman nach 1:1 gegen Serbien aber weiter optimistisch.

Cardiff. Österreichs Gruppengegner Wales und sein Superstar Gareth Bale betrauern in der WM-Qualifikation „zwei verlorene Punkte“. Das Heim-1:1 gegen Serbien ließ die Briten mit sechs Punkten in der Tabelle stagnieren, vier Zähler fehlen auf den neuen Leader Irland, zwei auf die Serben. „Wir sind im Augenblick ziemlich enttäuscht“, meinte Torschütze Bale. Er hatte Wales in der 30. Minute in Führung gebracht, kurz vor dem Ende fingen sich die Gastgeber in Cardiff aber noch den Ausgleich durch Aleksandar Mitrovic ein.

Waliser stellten System um

„Wir haben in der ersten Hälfte stark gespielt, dann aber nachgelassen“, ärgerte sich Bale, der mit seinen Kollegen zum dritten Mal in Folge eine Führung noch aus der Hand gab. Im März treffen die Waliser auswärts auf Irland. „Wir glauben weiter daran, es schaffen zu können“, bekräftigte Bale.

Auch Trainer Chris Coleman, der von seiner bevorzugten 5-3-2-Formation auf ein 4-4-2 umgestellt hatte, gab sich trotz des dritten Remis’ im vierten Spiel weiterhin optimistisch. „Das späte Tor war eine bittere Pille, aber es wäre dumm, unsere Leistung zu kritisieren“, meinte der 46-Jährige. „Es wird in der Gruppe noch einige Wendungen geben.“ Ähnlich sah es Serbiens Coach Slavoljub Muslin, dessen Truppe nach dem Seitenwechsel die Partie dominiert hatte: „Es wird eine enge Gruppe bis zum Schluss.“ Die Balkan-Kicker bekommen es im März auswärts mit Georgien zu tun.

Ältester Torschütze

In Gruppe G hatte Spanien beim 4:0 gegen Mazedonien wie erwartet keine Probleme, vermochte ohne Stammspieler wie Diego Costa, Andres Iniesta, Sergio Ramos, Gerard Pique und Jordi Alba vor Heimpublikum aber auch nicht zu glänzen. Für Aufsehen sorgte nicht nur das dritte Tor im achten Länderspiel von FC Sevilla-Stürmer Vitolo, sondern der Schlusspunkt von Aritz Aduriz in der 85. Minute. Der eingewechselte Stürmer von Athletic Bilbao wurde in seinem zehnten Länderspiel mit 35 Jahren und 275 Tagen zum ältesten Torschützen Spaniens und brach eine fast 76-jährige Rekordmarke: Jose Maria Pena war bei seinem Treffer gegen Portugal 1930 um 50 Tage jünger gewesen.

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