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Das Kräftemessen der Debütanten

Gael Monfils unterlag zum Auftakt Milos Raonic 3:6, 4:6. Reuters

Gael Monfils unterlag zum Auftakt Milos Raonic 3:6, 4:6. Reuters

Dominic Thiem trifft beim ATP-Finale am Dienstag (15 Uhr) auf Gael Monfils.

London. Das erste große Match für Dominic Thiem bei den ATP-Finals ist Geschichte, doch beim Saison-Abschlussturnier in der Londoner O2-Arena geht es Schlag auf Schlag. Der 23-jährige und damit jüngste Spieler beim Showdown der besten acht Spieler des Jahres trifft am Dienstag (15 Uhr, live ORF Sport+) mit Gael Monfils (FRA-6) in der Gruppe Ivan Lendl auf den nächsten Top-Ten-Mann.

Und er kann mit durchaus gestärktem Selbstvertrauen nach dem teilweise hochklassigen Auftritt gegen Novak Djokovic zum zweiten Mal auf den wohl wieder ausverkauften Court marschieren. Der Weltranglisten-Zweite, der beim 6:7-, 6:0-, 6:2-Erfolg erstmals im vierten Duell mit dem Niederösterreicher einen Satz hatte abgeben müssen, zollte Thiem Respekt. „Dominic hat sich beeindruckend gezeigt, vor allem wenn man weiß, dass das sein Debüt bei den World Tour Finals war“, sagte Djokovic. „Es hat gar nicht so ausgesehen, als wäre er überwältigt von der Bühne oder dem Ereignis. Er ist rausgekommen und hat darauf losgefeuert und hat wirklich großartiges Tennis gespielt.“

Und beim zweiten Mal wird Thiem schon etwas lockerer auf den Platz gehen. Es sind genau diese Erfahrungen, die für die Zukunft von Österreichs Nummer eins Gold wert sind. Der große Aufwand, samt großer Gala auf einem Schiff, eigener Kabine, eigenem Chauffeur usw., ist nicht spurlos am Youngster vorbeigegangen. „Es hat mich extrem beeindruckt. Ich bin nicht der einzige Debütant da“, sagte er mit Verweis auf seinen nächsten Gegner Gael Monfils, „aber natürlich merkt man schon den Unterschied, wenn jemand das zum allerersten Mal erlebt im Vergleich zu Djokovic oder Murray. Für die ist das normaler“, gestand Thiem.

Positive Saisonbilanz

Gegen den 30-jährigen Franzosen Monfils hat Thiem als Einzigen in der Gruppe eine positive 1:0-Bilanz. Schon vor Turnierbeginn konnte man Thiem gegen den quirligen Showman wohl am ehesten den Sieg zutrauen. „Der ist extrem frisch. Er hat jetzt länger nicht gespielt. Er serviert auch sehr gut und ist wahrscheinlich der beste Athlet im Tennis“, blickte Thiem voraus.

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