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Kommentar

Christian Adam

Kein Druck, neue Ideen

Viel ist gesprochen worden, jetzt wird wieder Fußball gespielt. Mit Herz und Leidenschaft, wie es Peter Pfanner, Aufsichtsratsvorsitzender, in kurze Worte fasst. Augenscheinlich aber ist vorerst der professionelle Umgang mit einer doch nicht alltäglichen Situation: Dem Verlust des Cheftrainers und seines Assistenten an einen direkten Konkurrenten – mitten in der Saison.

All das verlangt den handelnden Personen eine klare Aufgabenverteilung ab – und viel Vertrauen. Wenn mit Georg Zellhofer ein Profi im Fußballgeschäft darauf hinweist, dass jetzt Verantwortung zwar interessant, aber keineswegs leicht sei, dann muss doch erwähnt werden, dass die Trainerabwerbung keinen Sturm über Altach entfacht hat. Und wenn der Fußballkenner davon spricht, dass er seine Person keineswegs in einer „Aufpasserrolle“ definiert, sondern vielmehr als Unterstützer, Wegbegleiter und Gesprächspartner, dann zeigt es deutlich, dass der Klub nicht nur infrastrukturell, sondern auch intern gewachsen ist.

Apropos Sturm: Die Niederlage (1:3) in Graz, trotz Dominanz und 52 Prozent Ballbesitz, hatte zu einem Umdenken geführt. Seither haben Netzer und Co. in acht Spielen 17 Punkte geholt. Die Mannschaft hat das vorgegebene System erfolgreich inhaliert und auf den Platz gebracht. Und was die Trainersuche betrifft, so könnten es sich sowohl Martin Scherb (47) vorstellen als auch Thomas Letsch (48), sofern Red Bull nicht beim Nein bleibt.

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