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Interview. Ralph Hasenhüttl (49), Trainer RB Leipzig

„Das tut der Liga gut“

Ralph Hasenhüttl sorgt mit RB Leipzig für viel Furore in der deutschen Bundesliga.

leverkusen. Mit dem 3:2-Sieg gegen Leverkusen konnten die Roten Bullen unter der Leitung des österreichischen Trainers auf Platz eins vorrücken und somit ihren Erfolgslauf fortsetzen. Der FC Bayern verlor am Wochenende das Topduell gegen den BVB und hat nun drei Punkte Rückstand auf die Aufsteigertruppe aus dem Osten.

RB Leipzig hat mit dem 3:2 in Leverkusen zum ersten Mal die Tabellenführung in der Bundesliga übernommen. Wie beurteilt der Trainer die Glanzleistung der Mannschaft?

hasenhüttl: Natürlich freut es mich und uns alle zusammen. Das ist schon eine besondere Leistung, die wir aber richtig einordnen können. Es ist auch schön für die Liga, dass die Bayern seit vielen Jahren erstmals als Zweiter zu einem Auswärtsspiel reisen mussten, das tut der Liga gut. Aber es gibt im Moment nicht nur uns, sondern auch einige andere Mannschaften, die ihre Sache sehr gut machen.

Zur Pause sah es nicht nach einem Sieg für Ihr Team aus. Was haben Sie Ihren Spielern für die zweite Hälfte mit auf den Weg gegeben?

hasenhüttl: Ich habe versucht, das Resultat schnell wegzuschieben, es nicht in der Kabine brodeln zu lassen. Ich habe der Mannschaft kurz gesagt, was wir besser machen müssen, und wollte dann schnell wieder raus.

Was hat Ihr Team denn in der zweiten Hälfte besser gemacht?

hasenhüttl: Wir haben viel schneller, viel mutiger gespielt als vor der Pause. Da war mir unser Spiel zu verhalten. Am Ende brauchst du dann auch die Mentalität, den Glauben, um das Spiel noch zu gewinnen. Das war beeindruckend, dafür ein Riesenkompliment.

Was zeichnet Ihre Mannschaft, die als erster Aufsteiger seit Saisonbeginn zum elften Mal in Folge ohne Niederlage blieb, denn besonders aus?

hasenhüttl: Ich denke, wir haben aufgrund unserer Mentalität das Spiel gegen Leverkusen gewonnen. Einige Punkte haben mich extrem gefreut, und diese hab ich den Jungs am Morgen danach in der Kabine auch mitgegeben.

Was haben Sie erwähnt?

hasenhüttl: Zum Beispiel ist es nicht selbstverständlich, dass ein Spieler mit einer Platzwunde 90 Minuten durchhält und in der zweiten Hälfte sogar noch eine Schippe draufpackt. Es ist auch nicht selbstverständlich, dass ein Benno Schmitz, dem ich schon zwei, drei Mal einen anderen Spieler vorgezogen hab, dann aber mit so einer Präsenz in die Partie kommt und gegen so einen starken Gegner solch eine starke Leistung abruft. Diese Moral spricht einfach für das ganze Team, auch für diejenigen, die aktuell in der zweiten Reihe stehen. Das freut mich riesig und ist ganz sicher ein wichtiger Schlüssel für unseren Mannschafts-erfolg!

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